Der Fußball-Regionalligist setzte sich aufgrund zweier Treffer binnen 90 Sekunden durch.

Der Fußball-Regionalligist setzte sich aufgrund zweier Treffer binnen 90 Sekunden durch.
Der Hildener Denis Ivosevic markierte im Stadion am Zoo per Elfmeter den Anschlusstreffer zum 1:2 gegen den WSV. Archiv

Der Hildener Denis Ivosevic markierte im Stadion am Zoo per Elfmeter den Anschlusstreffer zum 1:2 gegen den WSV. Archiv

Staschik

Der Hildener Denis Ivosevic markierte im Stadion am Zoo per Elfmeter den Anschlusstreffer zum 1:2 gegen den WSV. Archiv

Wuppertal. Trotz ihrer personellen Probleme verkauften sich die Fußballer des VfB 03 Hilden im Pokalduell beim Regionalligisten Wuppertaler SV gut und unterlagen knapp mit 1:2 (0:2). Allerdings reichten den Wuppertalern zwei gute Momente in nur anderthalb Minuten, um die Partie für sich zu entscheiden und im Niederrheinpokal in die nächste Runde einzuziehen. „Natürlich wären wir gerne weitergekommen, aber jetzt wollen wir das Positive herausziehen. Das Spiel hat der Mannschaft gut getan“, stellte Michael Kulm fest. Der Teammanager des VfB 03 ergänzte: „Wir haben die Überraschung nicht geschafft, aber ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert, das hat auch der Gegner anerkannt.“

Die Hildener setzten gegen den auf dem Papier übermächtigen Kontrahenten auf eine kompakte Defensive. Eine Fünfer-Abwehr-Kette und eine Spitze – das waren die Grundpfeiler, mit denen die Gäste zum Erfolg kommen wollten. Eine halbe Stunde ging die Rechnung glänzend auf. Dank einer taktisch disziplinierten Leistung hielt die Mannschaft von Marcel Bastians die Partie offen und setzte auch den einen oder anderen spielerischen Akzent. So fasste sich Sven Höltke ein Herz, doch sein Schuss aus 20 Metern ging über den WSV-Kasten (29.). Letztlich aber bewiesen die Wuppertaler wesentlich mehr Effektivität und auch Cleverness im Abschluss. Einen Eckball auf den kurzen Pfosten verlängerte Peter Schmetz auf den zweiten Pfosten, und dort köpfte Christopher Kramer zum 1:0 (32.) ein. Keine Minute später schlug der WSV ein zweites Mal zu. Die Hildener schaffen es nicht, einen langen Ball aus dem Halbfeld konsequent aus der Gefahrenzone zu befördern, vielmehr tropfte das Leder vor die Füße von Enzo Wirtz, der aus 14 Metern abzog – und der Schuss wurde unhaltbar abgefälscht. Der 0:2-Rückstand kam zu diesem Zeitpunkt überraschend. „Gute Chancen waren in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten rar gesät“, berichtete Kulm.

„Wir haben die Überraschung nicht geschafft, aber ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert, das hat auch der Gegner anerkannt.“

Michael Kulm, Teammanager des VfB 03 Hilden

In der Pause schworen sich die VfB-Fußballer auf einen harten Kampf ein, wollten die Partie nicht zu früh ganz aus der Hand geben. Gleich nach dem Wiederanpfiff verpasste der für Pascal Weber (Knieprobleme) eingewechselte Timo Kunzl nur knapp eine sehr gute Flanke von Simon Metz. Und auch Fabian zur Linden kam nach einer Hereingabe von Denis Ivosevic nur um Zentimeter zu spät (50.). Immerhin ernteten die Hildener den Lohn für ihre Offensivbemühungen. Nach einer Ecke von Stefan Schaumburg stieß Tristan Duschke im Strafraum Said Harouz zu Boden. Schiedsrichter Tim Pelzer entschied auf Elfmeter – und Denis Ivosevic verwandelte flach zum 1:2 (67.). Die Pokalbegegnung war wieder offen.

Nach einem Wuppertaler Freistoß war Torhüter Bastian Sube auf dem Posten (69.). Auf der anderen Seite kamen nach einem weiteren Schaumburg-Freistoß erst Said Harouz und dann Fabian zur Linden zum Schuss – beide Male blockte die WSV-Abwehr die Versuche ab, die folgende Ecke blieb ohne Ertrag (70.). In der Schlussphase scheiterte der für Harouz (muskuläre Probleme) eingewechselte Tim Tiefenthal aus 25 Metern an Keeper Joshua Mroß (85.) Und dann rutschte Simon Metz nach einem Querpass von zur Linden der Ball über den Außenspann (90.). Es war die letzte Chance in einer unterhaltsamen Partie.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer