Hilden verliert gegen TV Jahn Hiesfeld 0:3.

Fussball-Oberliga
Dennis Lichtenwimmer (l.), hier im Zweikampf gegen Dominik Borutzki, musste wegen der roten Karte für Asterios Karagiannis vorzeitig vom Feld.

Dennis Lichtenwimmer (l.), hier im Zweikampf gegen Dominik Borutzki, musste wegen der roten Karte für Asterios Karagiannis vorzeitig vom Feld.

Ralph Matzerath

Dennis Lichtenwimmer (l.), hier im Zweikampf gegen Dominik Borutzki, musste wegen der roten Karte für Asterios Karagiannis vorzeitig vom Feld.

Hilden. Im Hinspiel fertigten die Fußballer des VfB 03 den Oberliga-Konkurrenten Hiesfeld noch mit 6:3 ab. Auf eigenem Platz mussten sich die Hildener nun klar mit 0:3 geschlagen geben. „Es steht also 6:6 und gibt drei Punkte für jeden“, resümierte Jörg Vollack zufrieden.

Platzverweis war vermeidbar

Toni Molina hatte dagegen jene Szene im Fokus, als sich Asterios Karagiannis einen vermeidbaren Platzverweis einfing und seine Mannschaft damit entscheidend schwächte. „Die erste halbe Stunde haben wir klar dominiert“, erklärte der VfBTrainer. Dann aber fand ein langer Pass aus der Hiesfelder Abwehr den Weg zu Stürmer Danny Rankl. Der Hildener Torhüter wollte außerhalb des Strafraums klären, doch statt seitlich abzulegen, jagte er den Ball genau auf Rankls Körper – und der Abpraller ging an die Hand von Karagiannis. Schiedsrichter Waldemar Kowollik zückte die rote Karte (32.). Den fälligen Freistoß setzte Fabian Gombarek zur 1:0-Führung (33.) in den rechten Winkel.

Für Karagiannis rückte Malte Engelhardt zwischen die Pfosten, dafür nahm Molina mit Dennis Lichtenwimmer eine agile Offensivkraft vom Feld. Das Gegentor wirkte wie eine kalte Dusche. Für einen kurzen Moment verloren die Hildener die zuvor gute Ordnung – und kassierten nur drei Minuten später den zweiten Treffer. Als die VfB-Abwehr den Ball nicht entschlossen aus der Gefahrenzone beförderte, erhöhte Ekin Yolasan mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zerfahren. Hiesfeld schaffte es nicht, seine numerische Überlegenheit geschickt mit präzisen Kombinationen zu nutzen. Auf der anderen Seite mühten sich die Hildener vergeblich, der Partie noch eine Wende zu geben. Doch der ersehnte Anschlusstreffer wollte einfach nicht gelingen. Die Entscheidung markierte in der Schlussphase Soufian Rami. Der flinke Mittelfeldakteur versetzte im Zweikampf Fabian zur Linden und traf anschließend flach zum 3:0 (86.).

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