Gegen Dinslaken soll der nächste Sieg gelingen.

Handball-Oberliga
Hinten aufpassen – vorne treffen, lautet die Devise der Haaner.

Hinten aufpassen – vorne treffen, lautet die Devise der Haaner.

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Hinten aufpassen – vorne treffen, lautet die Devise der Haaner.

Haan. Mit viel Rückenwind geht der Handball-Oberligist Unitas Haan am ungewohnten Sonntagabend um 20 Uhr in einer ebenfalls ungewohnten Spielstätte (Sporthalle Am Bandsbusch in Hilden) in die Partie gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken.

„Die Halle Adlerstraße ist heute wegen eines Turnfestes des Haaner TV belegt. Daher mussten wir nach Hilden ausweichen“, sagt Trainer Ronny Lasch, dessen Mannschaft seit Wochen im Aufwind segelt. Die bislang letzte Niederlage gab es beim Rückrundenstart am 10. Januar mit dem 26:29 gegen den Kreis-Nachbarn SG Langenfeld. Anschließend gab es für die Unitas acht Siege hintereinander und Laschs Team ist mittlerweile auf den neunten Tabellenplatz geklettert (18:26 Punkte).

Die Gäste aus Dinslaken mit ihrem sehr erfahrenen Spielertrainer Marius Timofte liegen auf Rang elf, haben drei Zähler weniger (15:29) und müssen etwas mehr für den Klassenerhalt tun.

„Wenn wir gegen Dinslaken gewinnen, haben wir fünf Punkte Vorsprung – bei nur drei ausstehenden Spielen. Dann wären wir nach meiner Auffassung endgültig gerettet und bräuchten auch nicht eine eventuell anstehende Relegation zu fürchten. Das wäre vor der Osterpause eine tolle Sache für die Mannschaft, die Fans und den Verein“, betont Lasch.

Die Haaner können personell fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Nur Yanik Köhler wird weiter fehlen, weil er nach einem Schlag auf das Ohr immer noch unter Gleichgewichtsstörungen leidet. Marco Krohm ist ebenfalls an Bord und dürfte für die Mannschaft erneut ein wichtiger Baustein sein – wegen seiner Einstellung und seines starken Willens.

„Wir haben die historische Chance, eine zu Beginn chaotische Saison mit einem guten Ende zu versehen.“

Rony Lasch, Trainer Unitas Haan

Lasch sieht dem Anpfiff zuversichtlich entgegen: „Wir haben die historische Chance, eine zu Beginn chaotische Saison mit einem guten Ende zu versehen. Wenn wir das schaffen, können wir beruhigt weiter an den im Hintergrund schon laufen Planungen für die kommenden Saison arbeiten. Das ist ein gutes Zeichen, auf das ich richtig stolz bin.“

Vor der Meisterschafts-Unterbrechung tritt die Unitas noch beim Zweiten Mönchengladbach an (28. März, 19.30 Uhr). Nach Ostern folgen die Spiele gegen den Ersten Aldekerk (18. April, 19 Uhr) und beim abstiegsgefährdeten Vorletzten Vorst (26. April, 11.30 Uhr).

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