Die Haaner gehen selbstbewusst in die Partie gegen TV Jahn Hiesfeld.

Handball-Oberliga
Gegen TV Jahn Hiesfeld will das Team von Unitas Haan genauso viel Einsatz und Stärke zeigen, wie zuletzt gegen Remscheid.

Gegen TV Jahn Hiesfeld will das Team von Unitas Haan genauso viel Einsatz und Stärke zeigen, wie zuletzt gegen Remscheid.

Olaf Staschik

Gegen TV Jahn Hiesfeld will das Team von Unitas Haan genauso viel Einsatz und Stärke zeigen, wie zuletzt gegen Remscheid.

Haan. Nach dem überraschend deutlichen Erfolg in Remscheid ist Ronny Lasch obenauf. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unseren ersten Heimsieg einfahren“, sagt der Unitas-Trainer. Zumal seine Mannschaft unter der Woche auch im Kreispokal-Duell beim Ohligser TV überzeugen konnte. Mit 38:23 fegten die Haaner den Landesligisten aus der Halle und zogen damit als erstes Team ins Halbfinale ein.

Während die Unitas-Handballer in dieser Woche wesentlich entspannter zur Tat schritten, bleibt Martin Blau auf der Hut. „Das Pokalspiel war nicht schlecht. Wir hatten keinen Einbruch und der Sieg mit 15 Toren war auch in Ordnung. Allerdings haben wir auch 23 Tore kassiert“, mahnte der Vorsitzende.

Denn die Haaner Abwehr trumpfte in Remscheid wesentlich kompakter auf. Vor allem der Innenblock, der ein ums andere Mal Wurfversuche der Kirchhoff-Truppe bereits im Keim erstickte. Der Haaner Erfolg in Remscheid ist jedoch nichts wert, wenn die Unitas-Handballer heute (19 Uhr, Halle Adlerstraße) nicht nachlegen. Nur mit zwei weiteren Punkten hält der Aufsteiger Tuchfühlung zur Nicht-Abstiegszone. Deshalb warnt Blau mit Nachdruck: „In der Vorbereitung haben wir Hiesfeld deutlich geschlagen. Hoffentlich unterschätzt unsere Mannschaft den Gegner jetzt nicht – das ist uns schließlich Anfang der Saison schon einmal passiert.“

Lasch hofft auf einen nicht minder angeschlagenen Kontrahenten. Zuletzt gab es eine 19:29-Abfuhr bei der SG Langenfeld – und gleich danach einen spektakulären Rauswurf. Denn der Jahn-Vorstand setzte Kevin Kirchner gleich nach dem Abpfiff vor die Tür. Die Verantwortlichen warfen dem Rückraum-Akteur Wortbruch vor, weil dieser bestritt, dem Verein bereits eine Zusage für die kommende Saison gegeben zu haben.

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