Nach den beiden Erfolgserlebnissen zuletzt geht das Team von Trainer Ronny Lasch zuversichtlich in die Partie gegen die Bergischen Panther.

Handball-Oberliga
Linksaußen kämpft Monty Kreisköther für die Unitas.

Linksaußen kämpft Monty Kreisköther für die Unitas.

Olaf Staschik

Linksaußen kämpft Monty Kreisköther für die Unitas.

Haan. Nach zwei Siegen in Folge steigt die Zuversicht im Lager von Unitas Haan, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Immerhin sind die Haaner Handballer nur noch einen Punkt von der HG Remscheid entfernt, die derzeit Rang zwölf einnimmt, der nach aktuellem Stand den Verbleib in der Oberliga bringt.

Mit einem Auge müssen alle Beteiligten allerdings auch auf den Abstiegskampf in der Dritten Liga schauen.

Davon lässt sich Ronny Lasch aber nicht beeindrucken. „Ich denke nur von Spiel zu Spiel“, sagt der Unitas-Trainer. Zugleich hat auch der kommende Gegner Bergischer Panther für ihn keine Bedeutung. „Wir konzentrieren uns allein auf unsere Leistung, wollen den Bergischen Panthern unser Spiel aufdrücken“, gibt Lasch die Marschroute vor.

„Ich denke nur von Spiel zu Spiel.“

Ronny Lasch, Trainer Unitas Haan

Wohlwissend: „Zwei Siege sind nur zwei Siege. Wir haben noch zehn Partien vor uns und brauchen noch viel mehr Punkte.“ 16 Zähler sollten seiner Ansicht nach reichen, um die Klasse zu halten – wenn es bei der regulären Anzahl von zwei Absteigern bleibt.

Hans-Joachim Görke macht nach dem Erfolg über Hiesfeld aus seinen Glücksgefühlen keinen Hehl. „Das war eine gute Teamleistung. Die Mannschaft hat weitestgehend konsequent befolgt, was der Trainer vorgegeben hatte“, erklärt der stellvertretende Unitas-Vorsitzende.

„Wenn wir am Ende unser Ziel, Platz zehn, erreichen, mache ich drei Kreuze.“

Hans-Joachim Görke, 2. Vorsitzender Unitas Haan

Gleichwohl bekennt er: „In der Chancenverwertung haben wir noch Luft nach oben.“ Doch Görke unterstreicht: „Einstellung und Körpersprache stimmen wieder.“ Bei aller Freude drückt der 2. Vorsitzende aber auf die Euphoriebremse: „Wenn wir am Ende unser Ziel, Platz zehn, erreichen, mache ich drei Kreuze.“

Für Martin Blau ist die Lage klar. „Wir brauchen jetzt auch mal einen kleinen Lauf mit mehreren Siegen“, stellt der Unitas-Vorsitzende mit Nachdruck fest und hofft, dass die Mannschaft den Schwung der beiden letzten Wochen weiter mitnimmt. Zumal heute (19 Uhr, Halle Adlerstraße) mit den Bergischen Panthern just jene Mannschaft kommt, bei der die Haaner ihren einzigen Sieg in der Hinrunde einfuhren.

Lautstarke Unterstützung von den Rängen könnten die Haaner jetzt gut gebrauchen. Allerdings hatte die Negativwerbung der vergangenen Monate zur Folge, dass die Halle an der Adlerstraße derzeit nicht mehr so rappelvoll ist wie noch im Aufstiegsjahr.

Immerhin kann Ronny Lasch personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Auch Martin Paukert, der zuletzt wegen einer Dienstreise nach Singapur fehlte, ist wieder an Bord.

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