Die Haaner beeindrucken beim 30:25-Sieg mit Aufholjagd.

Handball-Oberliga
Im Hinspiel versuchten Dawid Rosiak (l.) und Lars Krüger vergeblich, den TV Vorst aufzuhalten. Archiv

Im Hinspiel versuchten Dawid Rosiak (l.) und Lars Krüger vergeblich, den TV Vorst aufzuhalten. Archiv

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Im Hinspiel versuchten Dawid Rosiak (l.) und Lars Krüger vergeblich, den TV Vorst aufzuhalten. Archiv

Haan.In der Hinrunde war es noch ein Kellerduell – jetzt festigten die Unitas-Handballer mit dem 30:25-Sieg beim TV Vorst Rang neun und damit den Verbleib in der Oberliga. Zugleich gelang dem Aufsteiger damit die Revanche für die bittere Niederlage kurz vor Weihnachten, die die erheblichen Zweifel am Klassenerhalt nährte.

„Das hat Spielern und Fans richtig Spaß gemacht.“

Ronny Lasch, Unitas Trainer

„Da habe ich mir schon meine Gedanken gemacht“, gestand Ronny Lasch. Jetzt aber stellte der Haaner Trainer stolz fest: „Nach der verkorksten Hinrunde ist dieser einstellige Platz ein Riesenerfolg.“ Allerdings tat sich seine Mannschaft in Vorst zunächst schwer. Nach einer Viertelstunde sahen sich die Gäste mit 7:14 im Hintertreffen. Und der deutliche Rückstand sorgte für Murren bei den rund 40 Fans, die mit der Mannschaft zusammen im Bus anreisten.

Irgendwie fühlten sich die Unitas-Handballer dann bei der Ehre gepackt – und drehten auf einmal auf. Den Hausherren verging plötzlich Hören und Sehen. Die Haaner holten Tor um Tor auf und lagen nach einem 7:1-Lauf zur Pause nur noch mit 14:15 zurück.

Nach dem Wiederanpfiff setzten die Haaner die starke Vorstellung fort, markierten elf Tore in Folge zur 25:15-Führung. Erst in der 44. Minute kamen die Vorster mit dem 16:25 zu ihrem ersten Treffer in der zweiten Halbzeit. Danach ließen es die Gäste etwas lockerer angehen, gleichwohl war der klare Erfolg nicht mehr gefährdet.

„Im Hinspiel haben wir klar geführt und die Partie noch verloren. Jetzt haben wir den Spieß umgedreht“, freute sich Ronny Lasch über den tollen Auftritt seiner Mannschaft. „Das hat Spielern und Fans richtig Spaß gemacht“, berichtete der Coach von einer entspannten Rückfahrt. Jetzt fehlt nur noch ein Erfolg im Kreispokal-Halbfinale am 16. Mai.

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