Am Wochenende richtet der Verein die Vorrunde des Kreispokals aus.

Max Beckmann (l.) ist inzwischen ein wertvoller Kreisläufer für den TV Ratingen.
Max Beckmann (l.) ist inzwischen ein wertvoller Kreisläufer für den TV Ratingen.

Max Beckmann (l.) ist inzwischen ein wertvoller Kreisläufer für den TV Ratingen.

Achim Blazy

Max Beckmann (l.) ist inzwischen ein wertvoller Kreisläufer für den TV Ratingen.

Ratingen. Thomas Oberwinster ist ein bisschen stolz, wenn es vom kommenden Wochenende spricht. „Es gibt nur zwei Vorrundengruppen im Kreispokal – und wir dürfen bei Frauen und Männern jeweils eine davon austragen“, sagt der Abteilungsleiter des TV Ratingen. Denn der Kreispokal wird künftig in Turnierform ausgetragen – und eine der Vorrunden wird Samstag und Sonntag am Ratinger Europaring ausgetragen.

Kreispokal als Start ins Jubiläumsjahr

„Das ist für uns ein toller Start ins Jubiläumsjahr“, sagt Oberwinster. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten bei den Frauen und Männern werden, nach Profi-Vorbild, am Kreispokal-Final-Four im Mai teilnehmen. Die Frauen starten Samstag um 15 Uhr mit dem TV, HSG Jahn/SC West, HSG Gerresheim und Fortuna, bei den Herren geht es am Sonntag um 10 Uhr mit der TSG Benrath, TuS Erkrath, HSG Gruiten und dem TuS Reuschenberg weiter.

Einzig hinter der Teilnahme des ART Düsseldorf steht ein Fragezeichen, da der Klub in der Liga zurückgezogen hat. Die Spiele werden zweimal 15 Minuten dauern.

Spricht man Thomas Oberwinster auf die bisherige Hinrunde seines TV Ratingen in der Handball-Verbandsliga an, dann ist der langjährige Funktionär ebenfalls bestens drauf: „Es ist schon sensationell, wie wir bisher abgeschnitten haben. Das hätte uns niemand zugetraut. Platz fünf kurz vor dem Hinrundenende, mit Blickrichtung nach oben.“

Nach Minuspunkten trennen die Grün-Weißen nur zwei Zähler vom Tabellenführer Mettmann Sport. Und dort müssen die Ratinger jetzt im ersten Punktspiel des neuen Jahres, im zugleich vorletzten Hinrundenspiel, antreten: 10. Januar, 18.30 Uhr, im von allen Ratinger Mannschaften gefürchteten Herrenhaus.

Der Handballkreis Düsseldorf trägt den Pokal erstmals in Turnierform aus.

Bei den Herren nehmen elf Teams teil, bei den Damen neun. Gespielt wird in zwei Gruppen Jeder gegen Jeden. Jeweils die ersten beiden Teams spielen das Final Four im Mai.

Für die Ratinger spricht dabei zweifellos ihre bisherige Auswärtsstärke. Sechs Mal spielten sie in fremden Hallen, elf Punkte waren die stolze Ausbeute. Allerdings gingen zwei Heimspiele gegen LTV Wuppertal und TSV Aufderhöhe klar verloren. Zwei Gegner, die in der Tabelle besser stehen und aufzeigten, dass es für ganz oben wohl in dieser Saison nicht reichen wird.

Der neue Coach gibt dem Team mehr Selbstvertrauen

Der neue Coach Ralf Trimborn, der erst kurz vor dem Saisonstart verpflichtet wurde, brachte viel Selbstvertrauen in die Mannschaft. So war die Verpflichtung des Linkshänders Christian Pottkämper ein Volltreffer. 79 Tore schoss er in seinen zehn Punktspielen.

Und Chris Schweinsberg befindet sich mit seinen 28 Jahren, nachdem er schon abgeschrieben war am Europaring, in der Form seines Lebens. Simon Krämer entwickelte sich zudem zu einem wertvollen Abwehrspezialisten, Max Beckmann als Ex-Rechtsaußen zu einem kraftvollen und stets wuchtigen Kreisläufer.

Thomas Oberwinster hat schon mit den Spielern und auch mit Ralf Trimborn gesprochen, wie es in der nächsten Saison so aussieht. „Ich hatte nicht den Eindruck, dass einer gehen möchte,“ sagt der Abteilungsleiter. Das trifft auch auf Torwart-Oldie Andreas Hoppe und Christian Pottkämper zu, die stets weite Anfahrten auf sich nehmen. Jedenfalls gehen die Ratinger mit unverändertem Kader in das neue Jahr.

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