Den Basketballern fehlte in der Partie der 2. Regionalliga am Ende die Kraft.

Hilden. Zum Saisonauftakt lieferten die Basketballer des TuS 96 Hilden beim Leichlinger TV eine gute Vorstellung. Einziger Wermutstropfen: In einer spanenden Schlussphase konnten die Hildener ihre zwischenzeitliche Führung nicht über die Zeit bringen. Vielleicht auch, weil sie am Ende dem hohen Tempo, das vor allem die Gastgeber an den Tag legten, Tribut zollen mussten. Immerhin lässt die knappe 67:70 (39:41)-Niederlage für die Zukunft hoffen.

Andreas Samus hielt die Hildener in der ersten Hälfte im Rennen

In den ersten beiden Vierteln lieferten sich die Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Weil beide Mannschaften nicht ihre beste Verteidigungsleistung boten, reihte sich ein schneller Wurf an den anderen. Die Hildener hielt in der ersten Halbzeit vor allem Andreas Samus im Rennen. Zur Pause lagen die Gäste lediglich mit zwei Punkten zurück und drehten nach dem Seitenwechsel auf. Das dritte Viertel entschieden die Hildener mit 19:11 für sich und übernahmen daher mit 58:52 das Kommando. Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts baute Cem Karal den Vorsprung auf 65:54 (32.) aus. Doch die Leichlinger konterten den Blitzstart des TuS 96 ihrerseits mit einem 10:0-Lauf – die Begegnung war wieder offen.

Ein Foul bescherte dem LTV zwei Freiwürfe und Ballbesitz

37 Sekunden vor dem Abpfiff lagen sie allerdings beim 65:66 nur mit einem Punkt zurück. Ein unsportliches Foul bescherte den Leichlinger jedoch zwei Freiwürfe und Ballbesitz. Kai Behrmann bewies nicht nur in dieser Szene Nervenstärke, sondern verwandelte auch zwei weitere Freiwürfe. Damit behielte der LTV die Nase vorn, zumal Hilden nur noch zwei Zähler gelangen.

„Die Einstellung war in Ordnung, nur in einigen Situationen haben uns am Ende die Konzentration und die Luft gefehlt“, sagte TuS-Aufbauspieler Ahmed Kaichouhi. Auf der anderen Seite fand Björn Jakob: „Wir haben uns den Sieg verdient, weil wir ihn am Ende mehr gewollt haben.“ Der LTV-Trainer ergänzte: „Sportlich war es ausgeglichen, obwohl beide Teams komplett anderes ausgerichtet sind – die routiniertere und eher ruhigere Spielweise der Hildener lag uns nicht unbedingt.“ bs

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer