TuS Hilden verliert erstes Spiel unter seinem neuen Trainer Maurice Hoover mit 61:62 bei Maccabi Düsseldorf.

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Mit 18 Zählern war Makaty Mbaye treffsicherster Hildener. Archiv

Mit 18 Zählern war Makaty Mbaye treffsicherster Hildener. Archiv

Dirk Thomé

Mit 18 Zählern war Makaty Mbaye treffsicherster Hildener. Archiv

Kreis Mettmann. „Er freut sich auf seine neue Aufgabe und passt aufgrund seiner spielerischen Klasse und seiner Führungsqualitäten gut zu uns“, sagt Gerd Klever, der Basketball-Abteilungsleiter des TuS Hilden, über den neuen Spielertrainer Maurice Hoover.

Der 28-Jährige, der in der Saison 2010/11 noch beim damaligen Ligarivalen (und späteren Aufsteiger) ART Düsseldorf gegen die Hildener antrat, soll an seiner ersten Wirkungsstätte als Chefcoach gleichzeitig auf dem Parkett den Spielaufbau übernehmen.

Aller Anfang ist indes schwer. Das wurde auch durch die vermeidbare 61:62 (36:25)-Niederlage der mit zwei Siegen gestarteten Hildener bei TuS Maccabi Düsseldorf deutlich.

„Wir sind nach der Pause nicht mehr als Team aufgetreten.“

Philiip Gey, TuS-Teamsprecher

In den ersten 20 Minuten diktierten die Gäste weitgehend das Geschehen, führten mit 15 Punkten und nahmen einen recht komfortablen Vorsprung mit in die Halbzeit. Das änderte sich nach der Pause.

„Wir sind da nicht mehr als Team aufgetreten, haben uns durch unnötige Einzelaktionen irgendwie selbst aus dem Rhythmus gebracht“, sah Teamsprecher Phillipp Gey zwei Gründe für den Leistungsabfall, zu dem sich auch noch der meist überhastete Abschluss der Offensivaktionen gesellte.

Hoover (11), Etemi (8), Ndjamen, Bouklata (5), Behnke, Merckens (12), Dahlhaus, Eckermann, Mbaye (18), Escapa, Klever (4), Askaryar (3)

Vogel (2), Parcinski (4), Grollius (19), M. Kampe (25), T. Kampe (2), Velez-Garcia (4), Wohlfarth (9)

Als der Vorsprung bis auf 48:46 zusammenschmolz, war Maccabi wieder im Match. Und besonders Spielmacher Ari Wilder, der in dieser Phase zwei Dreier versenkte und dem 20 Sekunden vor der Schlusssirene auch der spielentscheidende Korb zum Endstand gelang.

Langenfeld unterliegt Essen mit 65:74

Die kleine Serie von zwei Siegen der SGL-Basketballer nach deren Abstieg in die Landesliga setzte sich nicht fort: Im dritten Spiel gab es mit dem 65:74 (31:31) beim TB Essen-Überruhr die erste Niederlage.

„Der Gegner erwies sich als erfahrener und war unseren Spielern vor allem in der Körpergröße überlegen, was sich bei den Rebounds auswirkte.

Außerdem haben wir nicht so schnell gespielt wie in den beiden Partien vorher und uns das langsame Tempo der Essener aufzwingen lassen“, nannte Trainer Mostafa Shukoor die Ursachen für die Niederlage. Die SGL startete zwar gut und holte eine 20:10-Führung (9.) heraus.

Doch daran schloss sich ein schwächerer Lauf an, und entscheidend war das dritte Viertel mit 4:15 in den ersten sechs Minuten. Dazu erreichten mehrere Spieler – bis auf Marcell Grollius und Martin Kampe – nicht ihre Form wie eine Woche zuvor.

So begnügten sich Tobias Kampe und Mike Vogel mit jeweils zwei Punkten. Auch Alexander Wohlfarth zeigte die schon gewohnten Schwächen im Korbwurf. Die vier spielfreien Wochen sollen genutzt werden, um die Schwachstellen auszumerzen, kündigte der Trainer an, um gegen den starken Barmer TV II Ende Oktober gerüstet zu sein.

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