Hildener wird in der Schweiz Vierter seiner Altersklasse.

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Auf dem Rad machte Wolfgang Döpper viele Plätze gut. (Archiv

Auf dem Rad machte Wolfgang Döpper viele Plätze gut. (Archiv

privat

Auf dem Rad machte Wolfgang Döpper viele Plätze gut. (Archiv

Hilden. Trotz jahrelanger Erfahrung im Ausdauersport dürfte die Teilnahme am Inferno-Triathlon im schweizerischen Mürren, einem der härtesten Triathlons der Welt, auch für Wolfgang Döpper (Hildener AT) einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Begonnen hat alles um 6.30 Uhr morgens im Thunersee. Bei extrem frischen äußeren Bedingungen starteten die 250 Teilnehmer (mehr ließ der Veranstalter nicht zu) auf die 3,1 Kilometer lange Schwimmstrecke quer durch den See. In seiner schwächsten Disziplin musste Döpper den meisten anderen Teilnehmern den Vortritt lassen.

Abschnitte mit 18 Prozent Steigung

Im Anschluss ging es dann auf die 97 Kilometer lange Rennradstrecke mit mehr als 2.100 Höhenmetern und Abschnitten mit bis zu 18 Prozent Steigung. Vor allem in den Abfahrten konnte der passionierte Motorradfahrer einige Plätze gut machen.

Vom Rennrad wechselten die Athleten auf das Mountain-Bike, mit dem 30 Kilometer und knapp 1.200 Höhenmeter zu absolvieren waren. In seiner Paradedisziplin machte Wolfgang Döpper weiter viele Plätze gut. Danach wechselte er vom Mountain-Bike auf die Laufstrecke, die den Athleten noch einmal alles abverlangen sollte: 25 Kilometer mit 2.175 Höhenmetern und Abschnitten, die so steil waren, dass sie nur auf allen Vieren zu bewältigen waren.

Trotz massiver Probleme mit der Achillessehne biss sich der 56-Jährige durch, erreichte nach 13:40 Stunden noch innerhalb des Zeitlimits das Ziel und wurde sogar Vierter seiner Altersklasse.

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