Am Samstag kann der Nachwuchs bei der elften Auflage des Schülertriathlons in Hilden zeigen, was er auf dem Rad, laufend und im Wasser kann.

Am Samstag kann der Nachwuchs bei der elften Auflage des Schülertriathlons in Hilden zeigen, was er auf dem Rad, laufend und im Wasser kann.
Renndirektor Wolfgang Döpper von der Hildener AT zeigt den Triathlon-Talenten, wie der Wettkampf abläuft.

Renndirektor Wolfgang Döpper von der Hildener AT zeigt den Triathlon-Talenten, wie der Wettkampf abläuft.

Sven Förter

Renndirektor Wolfgang Döpper von der Hildener AT zeigt den Triathlon-Talenten, wie der Wettkampf abläuft.

Hilden. Im vergangenen Jahr starteten 200 Kinder und Jugendliche beim Schülertriathlon. Mit 140 Anmeldungen war Ausrichter Hildener AT am Dienstag von einer Rekordbeteiligung noch weit entfernt, doch die Verantwortlichen sind optimistisch, dass die Zahl der Teilnehmer noch steigt, denn erst am Mittwoch um Mitternacht endete die Anmeldung auf der eigens eingerichteten Internetseite der Hildener AT.

Und dann gibt es ja noch die Chance, am Samstag kurzfristig nachzumelden. Eine Möglichkeit, die vor allem jene Sportler gerne nutzen, die nur bei gutem Wetter in den Dreikampf mit Schwimmen, Radfahren und Laufen eingreifen wollen – die Distanzen richten sich nach der jeweiligen Altersklasse. Die Aussichten für einen tollen Schülertriathlon sind jedenfalls gut, denn Petrus verspricht für Samstag noch einmal sommerliche Temperaturen und Sonnenschein satt. Zugleich besteht am Wochenende die letzte Gelegenheit, in diesem Jahr noch einmal im Waldbad seine Runden zu drehen.

Verein hat für die Organisation mehrere Arbeitsgruppen gebildet

Rund 40 Sportler aus der HAT-Triathlonabteilung sind schon seit einigen Wochen im Einsatz, um die Veranstaltung erfolgreich über die Bühne zu bringen. „Wir haben Arbeitsgruppen gebildet, die für einzelne Bereiche wie Rad, Schwimmen, Laufen, Grill, Zielverpflegung und Kuchenbuffet zuständig sind“, berichtet Henning von der Ahe. Der Abteilungsleiter selbst schaut in diesen Tagen bei den Sponsoren vorbei, um die Preise für die Athleten einzusammeln. Andere Helfer tätigen die notwendigen Einkäufe oder besorgen das Deko-Material.

„Wichtig ist, dass wir genug Flatterband zum Absperren haben“, sagt zum Beispiel Wolfgang Döpper, der in diesem Jahr wieder als Renndirektor fungiert und dessen besonderes Augenmerk der Wechselzone gilt – jenem Bereich also, in dem die Kinder und Jugendlichen nach dem Schwimmen aufs Rad steigen oder zum Laufen übergehen. Und den Döpper als „vierte Disziplin“ aufzählt. „Die Kinder sollten sich nicht stundenlang abtrocknen und ohne Socken laufen – einfach etwas Creme auf die Ferse schmieren, damit sie besser in die Schuhe reinkommen“, betont Döpper. Der erfahrene Triathlet weiß: In der Wechselzone können Sportler viel Zeit verlieren oder sich entscheidend absetzen.

Die Eltern sollten aber auch darauf achten, dass das Fahrrad in Ordnung ist und der Helm gut sitzt. Und schließlich habe das olympische Motto Priorität: Dabei sein ist alles. „Man sollte von Kindern nicht verlangen, dass sie direkt aufs Podest laufen“, betont Döpper, der selbst in der Jugendarbeit der Hildener AT tätig ist.

Ursprünglich wollte Ausrichter HAT über den Schülertriathlon Nachwuchs für den eigenen Verein finden. „Das ist aber sehr schwierig“, gesteht Henning von der Ahe. Jetzt wollen die Verantwortlichen zumindest mit einer tollen Veranstaltung die Werbetrommel für den Triathlonsport rühren. Dazu trägt auch die Positionierung des Wettkampfes im Rahmen des Rheinland-Cups bei. „Es kommen damit nicht nur Kinder aus Hilden und Umgebung, sondern auch aus Leverkusen oder dem Sauerland“, berichtet von der Ahe.

Schülertriathlon fordert grundmotorische Fähigkeiten

Damit steigt zugleich die sportliche Attraktivität. Für Wolfgang Döpper liegt der Reiz des Triathlonsports sowieso auf der Hand. „Das ist eine kurzweilige Sache, viel interessanter, als wenn man nur läuft oder im Schwimmbad die Kacheln zählt“, erklärt der Renndirektor mit einem Schmunzeln. Und von der Ahe unterstreicht: „Der Schülertriathlon erfordert grundmotorische Fähigkeiten, die eigentlich jedes Kind beherrschen sollte.“ Die Vielfalt macht also den Unterschied aus – und das Training für den Triathlon ist durchaus gesund.

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