Der Aufsteiger tritt am ersten Spieltag beim TSV Meerbusch II an.

Mettmanns Trainer ist derzeit zufrieden.  Archiv
Mettmanns Trainer ist derzeit zufrieden. Archiv

Mettmanns Trainer ist derzeit zufrieden. Archiv

Dietrich Janicki

Mettmanns Trainer ist derzeit zufrieden. Archiv

Mettmann. Für den ASV Mettmann (vorher Atatürk Mettmann) beginnt am Sonntag eine neue Ära. Erstmals in seiner 30-Jährigen Vereinsgeschichte gehört der Verein der Landesliga an. Für die Kreisstadt Mettmann ist dies sportlich ebenfalls ein Wendepunkt, denn es ist rund 30 Jahre her, dass mit dem damaligen Mettmanner SC zuletzt ein Fußballklub für ein Jahr in der Landesliga spielte. In Mettmann warten fast alle Fußball-Fans gebannt darauf, wie der ASV in der Landesliga abschneiden wird.

Spieler scharren mit den Hufen und wollen spielen

Den ASV-Fußballern ist es zu verdanken, dass nach langer Zeit in Mettmann – neben den Oberliga-Handballern von ME-Sport - wieder der Fußball im Zentrum des lokalen Sportgeschehens steht. Keinen Hehl macht Michael Kirschner daraus, dass seine Spieler mit den Fußen scharren und nach der rund sechswöchigen Vorbereitungsphase unbedingt in die Saison starten wollen, die sofort mit einer sogenannten englischen Woche beginnt.

„Mit der Vorbereitung war ich mehr als zufrieden. Die Jungs haben alle prima mitgezogen. Die Testspiele verliefen fast alle erfolgreich. Nur gegen den Oberliga-Aufsteiger Sportfreunde Baumberg kassierten wir eine Niederlage. Jeder Spieler aus dem 24-köpfigen Kader bekam seine Einsatzchance und hatte Gelegenheit, sich zu zeigen“, berichtet der ASV-Coach. Es sei in der Vorbereitung gut gelungen, die Neuzugänge zu integrieren. „Hierbei erwies es sich als vorteilhaft, dass wir die neuen Spieler ganz gezielt für bestimmte Positionen geholt haben.“ Für Kirschner ist es wichtig, dass der Kader in der Breite noch stärker sei, als dies im vergangenen Aufstiegsjahr der Fall war.

„Da habe ich mehr gleichwertige Alternativen bei etwaigen Ausfallen von Stammspielern“, sagt er. Bereits zum Saisonauftakt (Sonntag, 15 Uhr in Meerbusch) muss er auf drei wichtige Spieler verzichten. So fallen die beiden starken Akteure auf der offensiven Außenbahn, Phil Eilenberger (nach Arbeitsunfall mit zehn Stichen am Finger genährt) und Severin Przybylski (Verdacht auf Bänderriss), aus. Neuzugang Martin Kurt (Rippenprellung) kann ebenfalls nicht eingesetzt werden. Hinzu kommt Ahmet Kizilisik (zuvor 1. FC Wülfrath), der bis zum 4. Oktober gesperrt ist, weil sich ASV und FCW nicht über eine Ablösesumme einigen konnten. Der Mettmanner Trainer setzt auf seinen großen Kader und geht trotz der Ausfälle mit einigem Optimismus in die Begegnung. „Wir wollen auf keinem Fall zum Auftakt verlieren und mindestens einen Punkt mitnehmen.“ Noch zuversichtlicher ist sein Co-Trainer Meher Siala. „Wenn wir die gute Form der Vorbereitungstestspiele bestätigen, werden wir im Duell der Aufsteiger das Spielfeld als Sieger verlassen.“ Beiden ist klar, dass in Meerbusch eine hohe Hürde zu überwinden ist. Vorsichtshalber wurde die Zweitvertretung des Oberligisten bei einem Testspiel beobachtet. „Ich weiß aber, dass dies nicht aussagekräftig ist, da Vorbereitungstests und Meisterschaftsspiele zwei verschieden Medaillen sind“, sagt Kirschner.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer