Vier Mannschaften aus dem Kreis Mettmann sorgen in der ersten Meisterschaftsserie für Furore.

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Adrian Dodean war mit Union Velbert erfolgreich. Archiv

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Simone Bahrmann

Adrian Dodean war mit Union Velbert erfolgreich. Archiv

Kreis Mettmann. Der SV Union Velbert, die TTG Langenfeld, der TTC SW Velbert und die Zweitvertretung von Mettmann-Sport gehörten in der Hinrunde der Meisterschaft zu den Mannschaften, die dem Tischtennis-Sport im Kreis Mettmann zu besonderer Qualität verhalfen. 2. Bundesliga, Oberliga, Verbandsliga, Bezirksliga und Bezirksklasse waren die Spielfelder, auf denen die schnellste Rückschlagsportart mit ihrem beachtlichen Leistungsspektrum präsentiert wurde.

Dabei bildet Velbert aktuell das Leistungszentrum mit den beiden klassenhöchsten Teams. Die erste Mannschaft des SV Union produzierte im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga Nord fast nur positive Nachrichten. Neben einem zweiten Platz nach der Hinrunde war die Teilnahme am Finalturnier des Deutschen Pokalwettbewerbes der Höhepunkt. Als einziger sportlich qualifizierter Zweitligist verlor die Mannschaft in der Porsche-Arena in Stuttgart erst im Halbfinale.

TTC SW Velbert zieht mit weißer Weste seine Bahnen

Die Zweite des SV Union behauptete sich nach besten Kräften in der Oberliga. Das Ziel, dem Aufstieg nicht gleich wieder einen Abstieg folgen zu lassen, hat das Team um Ulf Boden nach neun Spieltagen mit Platz sieben nicht ganz erreicht. Da hat der TTC SW Velbert schon ein ganz anderes Polster für die Rückrunde angelegt. 22:0 Punkte stehen, wohlgemerkt in einem Aufstiegsjahr, in der Bezirksliga zu Buche, und die Väter des Erfolges, Gerd Werbeck und Christoph Schwalfenberg, sind nach wie vor ehrgeizig und leistungsstark genug, den Durchmarsch in die Landesliga auch durchzustehen.

Langenfeld macht als Neuling auf sich aufmerksam

Aus der Landesliga kam Anfang der Saison die TTG Langenfeld in die Verbandsliga, und nach elf Spieltagen hat sich die Mannschaft dort gehörigen Respekt verschafft. Obwohl nicht eine Partie in der etatmäßigen Aufstellung bestritten werden konnte und Nachwuchskraft Andreas Bahr durch eine langwierige Verletzung nur eine Begegnung absolvieren konnte, landete die Mannschaft mit 14:8 Zählern auf dem dritten Platz. Vladimir Rups mit einer blitzsauberen 22:0-Bilanz und sein Sohn Eduard Rups, der mit einer beachtlichen Leistungssteigerung auf eine 17:5-Bilanz im oberen Paarkreuz kletterte, sind die Erfolgsgaranten in einer ansonsten ausgeglichen besetzten Mannschaft.

Gute Perspektiven für den Tischtennissport in der Kreisstadt zeigt die Zweitvertretung von Mettmann-Sport aktuell in der Bezirksklasse. Das junge Nachwuchsteam weist mit Yannik Wever, Christian Rüffer und Jonas Becker drei Spieler aus, die zukünftig in die erste Mannschaft integriert werden können. Als Empfehlung dient eine makellose Bilanz von 22:0 Punkten nach der Hinrunde, die vor allem gegen den zähesten Verfolger TTG Unterfeldhaus-Millrath behauptet werden muss. Ein guter Mix aus leistungsstarken Spitzenspielern, unerschütterlichen Routiniers und ehrgeizigen Nachwuchstalenten prägt den Eindruck vom Tischtennis im Kreisgebiet und dessen zukünftige Entwicklung.

Die Westdeutschen Meisterschaften der Jugend in Billerbeck verliefen für Yannik Wever (Mettmann-Sport) und Eduard Rups (TTG Langenfeld) mit unterschiedlichem Erfolg. Beide Nachwuchsspieler kamen mit guten Formen aus dem Liga-Alltag und hofften, diese auch im Turnier der besten 48 westdeutschen Spieler umsetzen zu können. Für Wever blieb jedoch gleich die Gruppenphase eine zu hohe Hürde, mit 0:3 Spielen und 1:9 Sätzen war das Turnier für ihn beendet. Rups jedoch präsentierte sich in der bestechenden Form der vergangenen Wochen und zeigte gleich in der Gruppenphase mit 3:0 Spielen bei 9:2 Sätzen, dass er sich etwas vorgenommen hatte. Das mussten dann in der Hauptrunde Yannik Höreth (TTC Bonn-Duisdorf) beim 3:1 und im Achtelfinale Frederik Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt) beim 3:0 erfahren. Erst im Viertelfinale beendete dann ein 1:3 gegen Eddi Petiwok (TTS Detmold) den erfolgreichen Tag, der für Rups auch wieder den Blick in Richtung Jahrgangsspitze öffnete.

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