Der Niederrheinligist FCW unterliegt dem Zweitligisten VfL Bochum mit 2:7.

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Mit den FCW-F-Junioren und -Bambini liefen Wülfrath (links) und der VfL ein.

Mit den FCW-F-Junioren und -Bambini liefen Wülfrath (links) und der VfL ein.

Simone Bahrmann

Mit den FCW-F-Junioren und -Bambini liefen Wülfrath (links) und der VfL ein.

Wülfrath. Zum zweiten Mal in dieser Saison empfing der Niederrheinligist 1. FC Wülfrath hohen Fußballbesuch am Erbacher Berg. Nach dem Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf in der Vorbereitung reiste der Zweitligist VfL Bochum an, dem die Gastgeber mit 2:7 (0:2) unterlagen.

Für beide Mannschaften ging es darum, im Tritt zu bleiben, und so schickten die Trainer Frank Kurth (FCW) und Friedhelm Funkel jeweils ihre beste Formation auf den Platz. Bei den Wülfrathern fehlten nur die angeschlagenen Yannic Melis und Ramiz Pasiov sowie Martin Haschke (Hochzeitsreise) und Ognjen Petrovic (Klassenfahrt).

Mahir Saglik sorgt für den Pausenstand

Wie ernst der VfL die Partie nahm, zeigten die Spieler von Anfang an. Gleich in der sechsten Minute erzielte der ehemalige Stürmer des Wuppertaler SV, Mahir Saglik, das 1:0 für Bochum. Die Wülfrather hielten gut dagegen, doch der VfL blieb die tonangebende Mannschaft. So erhöhte Saglik kurz vor der Halbzeit per Volleyschuss auf 2:0 (40.).

In der Pause trafen sich Bochums Co-Trainer Christoph John und Carsten Pröpper zum kurzen Plausch. Pröpper wurde in der vergangenen Woche in den erweiterten Vorstand des FCW berufen und soll im kommenden Jahr von den Mitgliedern gewählt werden. "Er soll mich unterstützen. Es gibt genug Aufgaben", erklärte Wülfraths Vorsitzender Michael Massenberg. Pröpper besitzt ein abgeschlossenes Studium in Sportmanagement und die Trainer-A-Lizenz.

Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Benedikt Sommer von der Strafraumkante den Anschlusstreffer für den FCW (48.). In der 68. Minute stellte Saglik den alten Abstand wieder her. Mit einem Hammer aus mehr als 20 Metern läutete er eine torreiche Schlussphase ein.

Haßler - Rauner, Menge (46. Kraft), Gollin, Kauffeld (61. Pellizari), Kizilarslan, Simic, Babic (61. Bayraktar), Arafkas, Stolzenberg (83. Helmes), Sommer (61. Kalkala)

Heerwagen - Kopplin, Fabian (76. Maltritz), Dabrowski, Mavraj, Cnocha, Toski (46. Grote), Vogt (46. Maric), Federico, Chong, Saglik

Nur zwei Minuten später verkürzte der eben erst eingewechselte Merwel Kalkala für den FCW. Mit einem wunderschönen Solo gelang es ihm, seinen Gegenspieler abzuschütteln und VfL-Torwart Philipp Heerwagen zu umspielen. Doch Bochums bester Akteur, Mahir Saglik, zeigte, warum er beim WSV in der dritten Liga Torschützenkönig (27) geworden ist. Seine Treffer zum 4:2 (74.) und 5:2 (77., Foulelfmeter) entschieden die Partie endgültig. Megrim Mavraj (80.) und Sagliks Sturmpartner Chong Tese (89.) sorgten für den standesgemäßen 7:2-Sieg des VfL.

Kurth freut sich darauf, wenn Kalkala spielberechtigt ist

"Bis zum 2:3 haben wir prima dagegengehalten. Es war 70 Minuten ein guter Test. Mit dem Gegentreffer zum 2:5 bin ich nicht zufrieden. Da macht Saglik zum wiederholten Mal den gleichen Trick. Das war mehr als ärgerlich", sagte Kurth, der sich freut, wenn Kalkala ab November spielberechtigt ist.

Auch Massenberg zeigte sich mit der Mannschaft zufrieden. "Wir waren nicht fünf Tore schlechter. Es hätten ein paar mehr Zuschauer sein können." Die Partie verfolgten nur rund 250 Besucher.

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