Die Damen von Grün-Weiß Ratingen gewannen ihr Auftaktspiel gegen Rot-Weiß Berlin mit 6:3. Rund um die GWR-Anlage am Götschenbeck war kein Parkplatz mehr zu finden.

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Ekaterina Dzehalevich, die Ratinger Nummer 1, unterlag im Einzel, überzeugte danach aber im Doppel mit Michaela Rütten.

Ekaterina Dzehalevich, die Ratinger Nummer 1, unterlag im Einzel, überzeugte danach aber im Doppel mit Michaela Rütten.

Pierre-Claude Hohn

Ekaterina Dzehalevich, die Ratinger Nummer 1, unterlag im Einzel, überzeugte danach aber im Doppel mit Michaela Rütten.

Ratingen. Unterschiedlich wie erwartet, starteten die beiden Ratinger Damen-Tennis-Zweitligisten in die 2. Liga. Während der Lintorfer TC (LTC) gegen den Aufstiegsfavoriten TC VfL Bochum chancenlos 2:7 verlor, untermauerte Grün-Weiß Ratingen (GWR) mit einem 6:3-Sieg über Rot-Weiß Berlin seine Ambitionen, den zum Klassenerhalt nötigen dritten Platz zu erreichen.

Rund um die GWR-Anlage am Götschenbeck war kein Parkplatz mehr zu finden. Und die Tennisfans bereuten ihren längeren Fußweg nicht. Dass Weltranglistenspielerinnen nicht automatisch für einen Einzelsieg gut sind, musste auch die Weißrussin Ekaterina Dzehalevich (Weltrangliste/WTA 143) in Ratinger Diensten erfahren.

Denn nach starkem Kampf verlor sie gegen die Tschechin Somona Dobra (DTB A 38) knapp in zwei Sätzen. Im Doppel mit Michaela Rütten aber bewies die Weißrussin ihren Wert für GWR. Mit einer sensationellen Leistung fegte das Ratinger Duo die Berlinerinnen vom Platz.

Beeindruckend waren auch die Spiele von Olga Brozda und Pauline Wong. Beide ließen ihren Gegnerinnen keine Chance und siegten jeweils 6:0, 6:0. Restlos überfordert war dagegen Linda Blumberg bei ihrer Zwei-Satz-Niederlage gegen die 13-jährige Berlinerin Lisa-Marie Mächtig (Nr. 2 der DTB-Jugendrangliste).

Sandra Spadzinski musste sich in drei Sätzen knapp geschlagen geben musste. Da auch Ratingens Nummer 2, Caroline Maes, ihr Einzel souveän gewann, ging es beim Stande von 3:3 in die drei Doppel, die Ratingen alle souverän gewann. Sportmanager Daniel Meier war hochzufrieden: "Wir haben gewonnen und haben die vielen Zuschauer begeistern können. Besser hätte es nicht laufen können."

Bei den Lintorferinnen setzt nur Daniela Kalthoff Akzente

Die geringen Chancen des Lintorfer TC sanken auf den Nullpunkt, als seine Nummer 1, Elkaterina Ivanova (WTA 163), nicht antreten konnte. Sie saß wegen Passproblemen in Paris fest. Der LTC ersetzte sie durch die Österreicherin Tina Schiechtl, die sich aber in zwei Sätzen geschlagen geben musste.

Somit blieb einmal mehr als Lichtblick nur die Ur-Lintorferin Daniela Kalthoff. Die 32-Jährige besiegte Liana Ungur (Rumänien, WTA 235) nach zwei Stunden in zwei Sätzen. "Ich bin froh, dieses nervenaufreibende Match gewonnen zu haben", stellte Kalthoff fest. "Allerdings hätte ich von einer Weltranglistenspielerin mehr erwartet." Sie selbst wird durch den Sieg von ihrem DTB-Ranglistenplatz 33 weiter nach oben klettern.

In den übrigen vier Einzeln war der LTC nahezu chancenlos, ebenso in den Doppeln. Der zweite Punkt bei der 2:7-Niederlage resultierte aus einem Doppelsieg nach Aufgabe der Bochumerinnen.

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