Ratinger Damen schlagen Moers 7:2.

Greta Arn bezwang Michaela Honcova in drei Sätzen.
Greta Arn bezwang Michaela Honcova in drei Sätzen.

Greta Arn bezwang Michaela Honcova in drei Sätzen.

Stefan Fries

Greta Arn bezwang Michaela Honcova in drei Sätzen.

Ratingen. Die ganz großen Stars kamen nicht, trotzdem war der erste Spieltag für M2Beauté Ratingen ein voller Erfolg. Vor mehr als 500 Zuschauern ließen die favorisierten Ratingerinnen den Gegnern des TC Moers kaum eine Chance. Bereits nach den Einzeln hieß es 5:1 für die Gastgeberinnen.

Am Ende gewann Ratingen mit 7:2. Sportwart und Mannschaftsführer Daniel Meier konnte man die Freude nach einem gelungenen Event im Gesicht ablesen. Vorher hatte er aber eine stressige und schwierige Aufgabe zu bewältigen, denn so eine Bundesliga-Mannschaft stellt sich nicht von alleine auf.

Nachdem die drei Topstars Andrea Petkovic, Julia Görges und Angelique Kerber aus den verschiedensten Gründen absagen musste, glühte bei Meier das Handy, mit dem er Spielerinnen aus der ganzen Welt mobilisieren wollte – und das mit Erfolg.

Spitzenspielerinnen sind dem Gegner klar überlegen

Mit Greta Arn wurde kurzfristig die Nummer 71 der Weltrangliste eingeflogen. Die gebürtige Ungarin, die auch einen deutschen Pass besitzt, war tags zuvor noch in Rom und dort beim Sandplatz-Turnier ausgeschieden. Trotzdem stieg sie in den nächsten Flieger und führte das Team an.

Gegen die Slowakin Michaela Honcova verlor sie noch den ersten Satz mit 3:6, steigerte sich aber dann im zweiten Durchgang (6:4). Im entscheidenden Champions-Tiebreak setzte sie sich deutlich mit 10:2 durch. „Unsere Spitzenspielerinnen waren dem Gegner deutlich überlegen. Das war natürlich schön“, freute sich Meier hinterher.

Vor allem die erst 17-Jährige Elena Svitolina ließ ihrer Gegnerin Justine De Sutter keine Chance und gewann mit 6:2 und 6:0. Dabei zeigte sie eindrucksvoll, welches Potential sie mitbringt.

Meisterschaftsmitfavorit TC Bocholt erfüllte seine Aufgabe ebenfalls mit Bravour und gewann mit 9:0. „Das ist schon sehr beeindruckend. Bocholt muss brutal gut gespielt haben. Das wird noch eine schwere Aufgabe für uns“, lobte Meier den Konkurrenten. roa

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