Beim Turnier sind Lintorf, Angermund und der TVR dabei.

Ratingen. Der letzte Test, bevor die Saison in der Handball-Ligen fortgesetzt wird, kommt drei heimischen Vereinen richtig gelegen. In Lintorf steht am Samstag ab 15 Uhr das Pokal-Kreis-Halbfinale und anschließend ab 17.30 Uhr das Finale an. Das Auftaktspiel bestreiten der TV Angermund gegen den Oberliga-Rivalen TuS Lintorf (die Lintorfer sind zugleich Ausrichter des Pokalturniers), anschließend um 16 Uhr spielt Verbandsligist TV Ratingen als klarer Favorit gegen Wersten 04. Der Eintritt zu allen Pokalspielen ist frei.

TV Angermund und TuS Lintorf werden sich nichts schenken

Die beiden Halbfinalspiele gehen über zweimal 20 Minuten. Wenn sich TVA und TuS 08 gegenüber stehen, muss kein Spieler sonderlich motiviert werden. Solch ein Derby will niemand verlieren. Als es kürzlich in der Oberliga um Punkte ging, gewannen die Angermunder 28:25, zeigten ihre Auswärtsstärke und erhöhten mit breitem Grinsen die Lintorfer Abstiegsgefahr. Für Trainer Uli Richter ist es wichtig, den ART-Neuzugang Patrik Ranftler testen zu können. Eine Woche vor dem so bedeutenden Match beim unbesiegten Tabellenführer Königshof soll der Linkshänder beste Gelegenheit bekommen, sich auf sein neuen Umfeld einzustellen. „Wir freuen uns jedenfalls auf Lintorf“, so Richter.

Aber auch der TuS 08 freut sich, sonst hätte er sich nicht für dieses Pokalturnier beworben. „Wir werden es ernst nehmen“, verspricht Trainer Christian Beckers, und Manager Kalle Töpfer ergänzt: „In der Oberliga müssen wir nächsten Samstag nach Aufderhöhe. Der Pokal ist somit überaus interessant.“ Die Lintorfer stellen Bestbesetzung.

Alle rechnen mit dem TV Ratingen als Finalist (zweites Halbfinale ab 16 Uhr), denn Wersten 04, Bezirksliga-Dritter, darf keine Hürde darstellen. Trainer Ralf Trimborn hat Wersten dennoch extra beobachtet, die Finalteilnahme bedeutet ihm einiges. Es gibt aber zwischen Halbfinale und Finale nur eine kurze Pause, höchstens eine halbe Stunde, dann beginnt das Endspiel.

Trimborn hat einen neuen Spieler verpflichtet – und der soll zeigen, was er drauf hat. Es ist Michaelis Antoniadis (30), der für Zypern schon international im Einsatz war und zuletzt bei EUC Nikosia spielte. „Der Junge stand plötzlich bei uns vor der Halle, sprach kein Wort Deutsch, aber gutes Englisch, und bettelte, mittrainieren zu dürfen“, so der Coach. Nächsten Samstag kommt die TG Cronenberg an den Europaring. Einen Punktverlust dürfen sich Trimborns Schützlinge nicht mehr leisten. wm

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