Die Wülfrather Drittliga-Mannschaft verlor in eigener Halle gegen den SFN Vechta unglücklich mit 22:23.

Die Wülfrather Drittliga-Mannschaft verlor in eigener Halle gegen den SFN Vechta unglücklich mit 22:23.
Lena Feldstedt warf sechs Tore für den TBW. Archiv

Lena Feldstedt warf sechs Tore für den TBW. Archiv

Janicki

Lena Feldstedt warf sechs Tore für den TBW. Archiv

Wülfrath. Diese Niederlage hatten die Damen des TB Wülfrath nun wirklich nicht verdient. Gegen SFN Vechta kämpfte die junge Mannschaft um TBW-Trainer Lars Faßbender aufopferungsvoll und schien dem ersten Sieg in der Dritten Liga so nahezu sein. „Wir haben diszipliniert gespielt und haben alles richtig gemacht“, beteuerte Faßbender nach dem unglücklichen 22:23 (14:11).

Nach einer nervösen Anfangsphase und 0:2-Rückstand lieferten die Kalkstädterinnen im Kellerduell mit einer flexiblen und während des Spiels immer wieder wechselnden Abwehrformation eine disziplinierte Leistung ab und kämpften sich vor. Die rund 200 begeistert mitgehenden Fans schrien das Team immer mehr in die Partie hinein. Spätestens nach Lena Feldstedts Tor zur ersten Führung (7:6, 14.) wurde die Fliethe wieder zum Hexenkessel, den die Gegner in der Region so fürchten.

In der Halbzeit wuchs die Hoffnung auf die ersten Punkte

Erst beim 12:8 leisteten sich die „Wombats“ den ersten technischen Fehler, ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Nach der 14:11-Führung wurden in der Pause erstmals in dieser Spielzeit die Hoffnungen auf die ersten Zähler laut.

Faßbender schien seine Damen auf jedes Detail des Gegners vorbereitet zu haben. Doch mit fortlaufender Spieldauer machte sich die Verletztenmisere auf den Rückraumpositionen bemerkbar. Mit Daria Blume, Lena Heider, Paula Stausberg und Nicole Hölters muss der Aufsteiger gleich ohne vier seiner Spielerinnen für den Rückraum auskommen, der eh schwach ausgestattet ist. Doch Steffi Meyer, Simone Fränken und ihre Nebenspielerinnen versuchten das Manko des TBW durch Engagement wett zu machen.

Nach einem offenen Schlagabtausch ab 18:18 (47.) sorgte „Rike“ Büngeler mit zwei Treffern in Folge für den entscheidend geglaubten 22:20-Vorsprung (53.). Denn die folgenden drei Zwei-Minuten-Hinausstellungen – teilweise in doppelter Unterzahl – waren dann doch nicht zu kompensieren und ließen den Gast auf 22:23 davonziehen. Für eine erneute Wende fehlte der Wülfrather Mannschaft schlicht und einfach die Kraft.

Vielleicht müssen die TBW-Verantwortlichen doch noch personell nachlegen, solange sie am Klassenerhalt noch so nah dran sind. Die Damen zeigen, dass da nicht viel fehlt und eine Hilfe von außen hilfreich sein kann.

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