Der Handball-Drittligist scheidet gegen den HSV Gräfrath aus.

Der Handball-Drittligist scheidet gegen den HSV Gräfrath aus.
Daria Blume fand nur anfangs ein Durchkommen.

Daria Blume fand nur anfangs ein Durchkommen.

Dietrich Janicki

Daria Blume fand nur anfangs ein Durchkommen.

Wülfrath. Nach dem Sensationssieg vor gut fünf Wochen im ersten Aufeinandertreffen in der Dritten Liga verlief im HVN-Pokalduell zwischen den Handballerinnen des TB Wülfrath und dem Ligakonkurrenten HSV Solingen Gräfrath alles wie erwartet. Beim 27:34 (14:18) hatte die dezimierte Mannschaft von Lars Faßbender gegen die Spitzenmannschaft nicht den Hauch einer Chance. Allerdings hatten die Gastgeber, die aufgrund der personellen Lage Luisa Kickbusch aus der Verbandsligamannschaft hochzogen und sich mit Natascha Hogreefe sogar aus der Landesliga-Truppe bedienten, nicht mit einem Sieg gerechnet.

Denn alleine mit den ausgefallenen Spielerinnen wie Lisa Sippli, Lena Feldstädt, Johanna Buschhaus, Krissie Gipperich und Rieke Büngeler hätte Faßbender eine erste Sieben aufs Feld schicken können. Obwohl keiner an das erneute Wunder zu glauben zu schien, hielten die Gastgeberinnen 20 Minuten lang sehr gut mit. Vor allem Samantha Sklorz überzeugte bei ihrem ersten Einsatz seit Längerem mit einigen Paraden, hielt ihr Team im Rennen und die Partie mit 8:8 ausgeglichen. Erst als die HSV-Torhüterin sich auf die Würfe vor allem von Daria Blume einstellte und der spielerisch auftrumpfenden Kristin Meyer einige Fehler unterliefen, zog Gräfrath davon. Gegen die schnellen Gegenstöße, zumeist von Solingens Franziska Penz vollstreckt, fand der TBW zunächst kein Mittel und ließ den Gast binnen drei Minuten auf 8:13 (23.) davonziehen. Zur Pause stand es 14:18.

Der TBW fand besser in die zweite Hälfte hinein und verkürzte sogar auf 16:19 (36.). Doch schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Kräfte, um eine Wende herbeizuführen, wohl nicht reichen sollten. „Natürlich bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat sich nicht aufgegeben und aus der Situation das Beste gemacht“, sagte Faßbender.

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