In der Handball-Verbandsliga unterliegen die Wülfrather deutlich mit 22:34.

In der Handball-Verbandsliga unterliegen die Wülfrather deutlich mit 22:34.
Gegen schwache Wülfrather traf Tristan Beckmann (vorne) fünf Mal.

Gegen schwache Wülfrather traf Tristan Beckmann (vorne) fünf Mal.

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Gegen schwache Wülfrather traf Tristan Beckmann (vorne) fünf Mal.

Ratingen/Wülfrath. Thomas Oberwinster strahlte. „Erstmals in dieser Spielzeit ist es uns gelungen, einen Gegner zu schlagen, der unter uns steht“, sagte der Handball-Chef des TV Ratingen nach dem hohen 34:22 (15:10)-Heimsieg über den Nachbarn TB Wülfrath. Co-Trainer Manni Köhler setzte gleich noch einen drauf: „So ein Kantersieg tut unendlich gut. Aber allen! Uns im Trainerteam, den Fans und vor allem der Mannschaft.“

„Gegen diese Wülfrather durften sogar unsere Abwehr-Spezialisten werfen.“

Jörg Schomburg, Rückraumspieler TV Ratingen

Allerdings hatten es die Ratinger bei diesem gemütlichen Samstagabend-Spaziergang mit einem ganz schwachen Gast zu tun, der in dieser Verfassung kaum eine Chance besitzt, die Verbandsliga zu halten. Aber das kratzte das Siegerteam in keiner Weise.

Der erneut im Rückraum groß auftrumpfende Jörg Schomburg: „Gegen diese Wülfrather durften sogar unsere Abwehr-Spezialisten werfen.“ Er spielte auf Simon Krämer an, dem mit einem Tempogegenstoß das erste Saisontor gelang. Erfreulich waren die Leistungen von Florian Heimes, der vor allem im Deckungsspiel erhebliche Verbesserungen zeigte, und vom quirligen Julian Schweinsberg

Trainer Ralf Trimborn: „Die Mannschaft kam mit der Favoritenrolle gut klar, das ist immer eine gewisse Bürde. Es läuft jetzt jedenfalls erheblich besser als im ersten Saisondrittel. Diese gute Form muss hier kommenden Samstag gegen den LTV Wuppertal bestätigt werden.“ Schiedsrichter Harald Theissen musste alleine leiten, sein Kollege war erkrankt. Der Routinier aus Bocholt erledigte seine Sache gewohnt souverän. Und im Ratinger Kampfgericht tut sich ebenfalls etwas Neues. Dort leiteten Ilka Schrader und Lars Friedrich überaus sicher, wozu Thomas Oberwinster lächelnd anmerkte: „Wir sind halt überall bestens aufgestellt.“

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