Die Handballerinnen fuhren gegen Gräfrath den vierten Oberliga-Sieg in Folge ein. ME-Sport kassierte eine hohe Niederlage.

Lena Heider war wieder einmal erfolgreichste Werferin des TB Wülfrath.
Lena Heider war wieder einmal erfolgreichste Werferin des TB Wülfrath.

Lena Heider war wieder einmal erfolgreichste Werferin des TB Wülfrath.

Lena Heider war wieder einmal erfolgreichste Werferin des TB Wülfrath.

Dietrich Janicki, Bild 1 von 2

Lena Heider war wieder einmal erfolgreichste Werferin des TB Wülfrath.

Kreis Mettmann. Keine wirkliche Herausforderung stellte für die Oberliga-Handballerinnen des TB Wülfrath die Partie bei der Reserve des HSV Gräfrath dar. Die Gäste setzten sich souverän mit 28:18 (13:9) durch. Dabei sahen sich die Wülfratherinnen zunächst mit einer Manndeckung gegen ihre drei Rückraum-Spielerinnen konfrontiert. „Wir hatten aber eine gute Antwort darauf“, erklärte Lars Faßbender. Bereits nach acht Minuten lagen die Gäste mit 8:0 in Front. „Da haben wir unsere Angriffe konsequent runtergespielt und unsere Angriffe zielstrebig abgeschlossen“, befand der TBW-Trainer. Danach fanden die Solingerinnen allerdings besser in die Begegnung, zumal der TBW im Gefühl der sicheren Führung etwas nachlässiger agierte und nicht mehr die Konsequenz der Anfangsphase an den Tag legte. Bis zur Pause verkürzten die Gastgeberinnen den Rückstand daher auf vier Tore.

Nach dem Seitenwechsel markierte die Mannschaft von Ernie Meyer gar das 10:13. Dann aber forcierten die Wülfratherinnen wieder das Tempo und setzten sich mit zwei Treffern in Folge auf 15:10 ab. „Da haben wir wieder zu unserem Spiel gefunden und die Partie deutlicher gestaltet“, atmete Faßbender durch. Dennoch hoffte die Gräfrather Reserve bis eine Viertelstunde vor dem Ende auf eine Überraschung. Dann jedoch musste Loreen Jakobeit mit der dritten Zeitstrafe vorzeitig vom Feld. Damit fehlte den Gastgeberinnen in der Schlussphase eine wichtige Stütze.

Auf der anderen Seite feierten die Wülfrather Spielerinnen ausgelassen den vierten Erfolg hintereinander. Weil sich in der Oberliga allmählich die Spreu vom Weizen trennt, steht der TBW nun gemeinsam mit dem ebenfalls noch verlustpunktfreien TuS TD Lank an der Tabellenspitze. bs

ME-Sport bietet dem Favoriten über weite Strecken Paroli

Wieder haderten die ME-Sport-Handballerinnen nach der vielleicht doch etwas zu hohen 20:27 (9:13)-Niederlage gegen die HSG Radevormwald/Herbeck mit ihrer Abschlussschwäche. Dabei bot die Mannschaft von Sabrina Berten bis zum 5:5 (15.) dem Favoriten erfolgreich die Stirn. Auch während der Zwei-Minuten-Strafe gegen Melanie Habekost gestalteten die Gastgeberinnen die Begegnung ausgeglichen und ließen die Gäste beim 6:7-Rückstand (20.) nicht weiter davonziehen. Allerdings schaffte Mettmann bis zum 9:10 (26.) auch nie den Ausgleich. Stattdessen zogen die Radevormwalderinnen, die im Gegensatz zu ME-Sport ihre Chancen eiskalt nutzten, zur Pause auf 13:9 davon.

Im zweiten Durchgang blieb das Wurfpech den Mettmannerinnen treu. Die HSG dagegen hielt das Tempo hoch, so dass sich ihr Vorsprung immer weiter erhöhte und die Mettmanner Niederlage schon früh fest stand (16:25/51.) zurücklag. Wenigstens gaben die Gastgeberinnen nicht auf, auch wenn am Ende eine schmerzliche Abfuhr zu Buche stand. özi

Unitas Haan verteidigt mit drittem Sieg in Folge die Tabellenspitze

Weiter auf Erfolgskurs befinden sich die Verbandsliga-Handballerinnen der SG Unitas Haan/Hildener AT. Mit einer guten Gesamtleistung und einer erneut überzeugenden Torfrau Caro van Heuth holte das Team von Matthias Wacker gegen die SG Überruhr II mit einem 30:16 (14:8) den dritten Sieg in Folge. Die Partie verlief zunächst ausgeglichen. Nach der 6:5-Führung setzten sich die Haanerinnen mit vier Treffern in Folge bis zur Halbzeit auf 14:8 ab. Trotz der klaren Führung war der ehrgeizigen Haaner Coach mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden und forderte in der Pause druckvollere Aktionen.

Die Vorgabe setzten die Unitas-Handballerinnen geschickt um und bauten die Führung stetig aus. Dabei freute sich Wacker über eine geringe Fehlerquote – es gab kaum unnötige Ballverluste. Mit 30 Toren, wobei allein Nina Orth neun und Julias Walkiewicz acht Treffer erzielten, dominierten die Gastgeberinnen souverän die Zweitvertretung von Überruhr. Mit 6:0 Punkten aus den ersten drei Spielen weisen die Haanerinnen eine optimale Bilanz auf und gehen entspannt in die Herbstferienpause. K.M.

SG Langenfeld erlebt gegen den Spitzenreiter ein Debakel

Die Landesliga-Handballerinnen der SG Langenfeld waren im Spiel beim Spitzenreiter HSV Wuppertal völlig chancenlos und verloren mit 16:40 (9:17). Trotzdem wirkte Elke Löhrer hinterher gar nicht so sehr enttäuscht. „Die gegnerische Mannschaft entwickelt sich seit drei Jahren massiv. Sie spielen trotz ihres jungen Alters einen dynamischen, schnellen und abgeklärten Handball“, sagte Löhrer. Nach dem 9:17-Pausenstand machte sich bei der SGL das hohe Tempo aus der ersten Hälfte immer mehr bemerkbar, so dass der Rückstand deutlich größer wurde. erd

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