Thomas Knüfermann ist mit Spitzenreiter SV Hilden-Nord beim Tabellenvierten TuS Grevenbroich zu Gast.

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Dominik Donath (l.) und seine Hildener Mannschaftskollegen wollen am Sonntag auch das nächste Spitzenspiel gewinnen.

Dominik Donath (l.) und seine Hildener Mannschaftskollegen wollen am Sonntag auch das nächste Spitzenspiel gewinnen.

Stefan Fries

Dominik Donath (l.) und seine Hildener Mannschaftskollegen wollen am Sonntag auch das nächste Spitzenspiel gewinnen.

Hilden. Der Tabellenvierte TuS Grevenbroich gegen Spitzenreiter SV Hilden-Nord - so lautet das sportlich brisante Gipfeltreffen am achten Spieltag in der Fußball-Landesliga, Gruppe 2. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag um 15 Uhr im Stadion an der Schlossstraße. Ein Klassiker, denn schon in der Verbandsliga lieferten sich beide Teams hart umkämpfte Duelle.

Und ein Blick ins Archiv zeigt, dass der SVN im vergangenen Dezember im Schlossstadion 2:1 gewann - ein gutes Omen? "Wir wollen unsere Erfolgsserie nicht nur bestätigen, sondern am liebsten ausbauen. Meine Jungs haben zuletzt gegen Neuss, als in der erste Halbzeit längst nicht alles nach Wunsch lief, bewiesen, dass sie auch ein enges Spiel gewinnen können. Das spricht für Moral, Charakter und Qualität", betont Thomas Knüfermann.

Und der Nord-Coach spiegelt allzu gerne auch die positive Stimmung im Kader wider: "Alle sagen, dass sei ein geiles Gefühl, ganz oben in der Tabelle zu stehen. Deshalb wird das Team alles tun, um den Platz an der Sonne in den nächsten Wochen zu behaupten." Natürlich hat der 41-Jährige Respekt vor dem TuS, der vor Wochenfrist in Eller mit 0:3 unterlag. Der Aufsteiger machte der Elf von Trainer Uwe Kühn durch seine aggressive, selbstbewusste Spielweise gehörig zu schaffen. Tugenden, die auch die Norder am Sonntag in die Waagschale werfen wollen.

Stefan Schaumburg wird mit einem Mittelfußbruch fehlen

Dabei wird Stefan Schaumburg nicht helfen können. Der Mittelfeldregisseur zog sich gegen Neuss einen Mittelfußbruch zu und wird wohl fünf, sechs Wochen ausfallen. "Das ist zwar bitter, aber ich hoffe, dass wir Stefans Fehlen kompensieren können", sagt Knüfermann und hofft auf Rückendeckung der eigenen Fans. Im Mannschaftsbus, der um 13 Uhr am Sportplatz Furtwängler Straße startet, sind noch Plätze frei.

Hilden-Nord ist nach sieben Spieltagen Tabellenerster (16 Punkte, 17:8 Tore), Grevenbroich hat ein Spiel weniger auf dem Konto und ist Vierter (12 Punkte, 10:8 Tore).

Das Hinspiel gewann Nord in Grevenbroich mit 2:1. Im letzten Saisonspiel gab es eine 2:3-Heimniederlage, die Knüfermann nach einer tollen Spielzeit allerdings nicht großartig störte.

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