Im Finale der Stadtmeisterschaft bezwingt das Team den SC Velbert.

Im Halbfinale setzte sich der SC Velbert (helle Trikots) gegen Union durch.
Im Halbfinale setzte sich der SC Velbert (helle Trikots) gegen Union durch.

Im Halbfinale setzte sich der SC Velbert (helle Trikots) gegen Union durch.

Simone Bahrmann

Im Halbfinale setzte sich der SC Velbert (helle Trikots) gegen Union durch.

Velbert. Wenn die Ligen in die Winterpause gehen, gehen in der Halle die Lichter an, und der Budenzauber beginnt. In Velbert wurde die Hallensaison mit der Stadtmeisterschaft eingeläutet. Traditionell wurde in der Halle am „Zitronenbunker“ die beste Mannschaft ermittelt.

In einem spannenden Finale setzte sich der TVD Velbert nach Sieben-Meter-Schießen gegen den SC Velbert durch. Zuvor hatte sich der SC in einem ebenso spannenden Halbfinale gegen den Ausrichter SV Union Velbert behauptet. Zweimal ging Union in der regulären Spielzeit in Führung, zweimal glich der SC aus. Also musste auch hier das Sieben-Meter-Schießen entscheiden. In dem hatte der SC die besseren Nerven und mehr Glück. Während alle drei Schützen des SC trafen, scheiterten die Spieler von Union am Torwart oder am Pfosten.

Union gewinnt das kleine Endspiel klar

Der TVD war durch einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen die SSVg Velbert ins Finale eingezogen. Für Union reichte es immerhin zum dritten Platz. Im „kleinen Finale“ gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Strauch mit 4:1 gegen den NRW-Ligisten SSVg Velbert. Im Jahr zuvor hatte Strauch mit seiner Mannschaft, damals TuS Neviges, noch den Titel holen können. „Da haben wir den SC im Sieben-Meter-Schießen besiegt“, erinnerte sich Strauch. Dass es für seine Mannschaft nicht zur Titelverteidigung gereicht hat, war für ihn kein Problem. „Hauptsache keiner hat sich verletzt und alle hatten Spaß.“

Für die Sportfreunde Siepen war bereits nach der Vorrunde Schluss. Mit nur drei Punkten wurden sie in ihrer Gruppe Tabellenletzter. Trainer Thomas Scharf sah sich dafür den Final-Tag in zivil an. Der dritte Nevigeser Verein Türkspor Neviges schaffte es bis in die Zwischenrunde. Dort schied der A-Kreisligist denkbar knapp gegen Union aus, die das etwas bessere Torverhältnis hatte. Für den Fusionsverein war die Ausrichtung des Turniers die erste große Bewährungsprobe. „Es hat alles wunderbar funktioniert“, sagte Peter Kurka, Leiter der Fußballabteilung von Union. „Es ist jeden Tag immer weniger zu spüren, dass es mal zwei Vereine waren“, fügte er hinzu.

Damit das Turnier reibungslos über die Bühne gehen konnte, waren täglich rund 50 freiwillige Helfer des Vereins vor Ort. So kümmerten sie sich neben dem Ordnerdienst auch um das leibliche Wohl der vielen Zuschauer und um den Kartenverkauf am Einlass. „Durch die Fusion haben wir große Ressourcen an freiwilligen Helfern“, sagte Kurka über einen der Vorteile der Fusion.

Union Velbert – SC Velbert 2:5 (nach Sieben-Meter-Schießen)

TVD Velbert – SSVg Velbert 3:0

TVD Velbert – SC Velbert 6:5 (nach Sieben-Meter-Schießen)

Wie schon in den vergangenen Jahren war das Turnier ein Publikumsmagnet. „Wir hatten an allen vier Tagen die Hütte voll“, sagte Kurka. Übrigens werden alle drei Nevigeser Mannschaften am kommenden Wochenende am Niederbergischen Masters in Wülfrath teilnehmen. Für spannende Duelle ist gesorgt, denn sie spielen alle in der selben Gruppe.

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