Die SGL steigert sich, verliert aber dennoch 4:6.

Felix Seybold (hinten) und die Devils verlieren erneut. Archiv
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Felix Seybold (hinten) und die Devils verlieren erneut. Archiv

Langenfeld. Die SG Langenfeld Devils mussten in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord gegen den Tabellenführer TGW Kassel Wizzards eine bittere Niederlage hinnehmen – 4:6 (1:3, 0:2, 3:1).

Bitter war die Niederlage aus zwei Gründen. Erstens verzeichneten die auf dem vorletzten Platz rangierenden Teufel im zweiten und vor allem im dritten Drittel die größeren Spielanteile. Daraus das Team von Trainer Thomas Schütt allerdings zu wenig. Zweiter Punkt: Selbst wenn der vierte Tabellenplatz und die Teilnahme an den Play-Offs rein rechnerisch noch drin sind, steht den Langenfeldern in den drei letzten Partien eine extrem schwierige Serie bevor.

Theoretisch können die Devils das Play-Offs noch erreichen

Am 1. August geht es nach Kassel, am 15. August gegen die Sauerland Steelbulls (Dritter) und am 23. August gegen die Commanders Velbert (Zweiter). Mannschaftskapitän Tommi Melkko gibt die Hoffnung trotzdem nicht auf: „Das Erreichen der Play-Offs ist schwer, muss aber unser Ziel sein.“ Vor dem Spiel hatte Melkko eine zurückhaltende Devise ausgegeben: „Wir schauen uns den Gegner erst einmal an und agieren nicht zu offensiv.“

Zu dieser Ansage stand Melkko auch nach der Schluss-Sirene. „Wenn man einen Gegner noch nicht kennt, sollte man nicht in sein offenes Messer laufen. Wir hätten eher umschalten müssen“, betonte Langenfelds Kapitän. Kassel legte im ersten Drittel (1:3) den Grundstein zum Sieg und baute die Führung sogar aus (1:5).

Das fanden Kapitän Melkko und Trainer Schütt ungerecht: „Langenfeld hatte die größeren Spielanteile“, sagten beide. Schütt ergänzte das Fazit um ein Element: „Das nützt nur nichts, wenn die Kasseler ihre Chancen derart professionell nutzen.“

Im letzten Drittel zeigte die Devils ihre Klasse, als sie bis zur 53. Minute auf 3:5 herankamen und kurzzeitig der Ausgleich in der Luft lag – bis Kassel 120 Sekunden darauf das 6:3 gelang. Langenfelds 4:6 fiel erst in der vorletzten Sekunde und war Ergebnis-Kosmetik.

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