Langenfeld muss morgen gewinnen.

Langenfeld. Michael Wernitz drückt sich deutlich aus. „Jetzt muss ein Dreier her“, sagt der Trainer der SG Langenfeld (SGL) vor dem Auftritt seiner Drittliga-Volleyballballerinnen morgen (16 Uhr) beim VC Nienburg. Wer die Tabelle sieht, versteht die Forderung sofort.

Noch steht die durchaus erwartungsvoll in die Saison gestartete Mannschaft mit 15 Zählern auf dem vorletzten Platz und hinter Nienburg (16). An den Gastgeberinnen müssen die Langenfelderinnen vorbei, um den Abstieg zu vermeiden.

Die Voraussetzungen für einen Sieg sind allerdings schlecht. Libero Steffi Lippert und Mittelblockerin Stefanie Pflitsch haben sich krank abgemeldet. Also muss die SGL noch enger zusammenrücken. Am gestrigen Mittwoch arbeiteten Team und Trainer an der Ballannahme und Ballverteilung. Irgendwie muss Langenfeld es schaffen, die Lücken hinten zu schließen. Und auf Zuspielerin Jana Sahin und auf Lisa Bartsch kommen große Aufgaben zu.

Trainer fordert drei Punkte, um aus Tabellenkeller zu kommen

„Wichtig wird sein, dass sich die Mannschaft mental befreit von allen Gedanken, die irgendwie ablenken könnten“, sagt Trainer Wernitz. Die Partie der Hinrunde verlor die SG zwar mit 2:3, aber die Sache war knapp: „Damals waren wir, ebenfalls in geschwächter Formation, zwei Sätze lang überlegen.“ Damit will Wernitz sagen, dass auf der anderen Seite des Netzes kein unbezwingbarer Gegner steht.

Läuft es optimal, kann Langenfeld durch den vom Trainer geforderten Dreier den Grundstein für den Weg fort vom Tabellenende legen. Eine Woche später geht es zum Vierten SV Bad Laer (14. März), ehe am letzten Spieltag die Aufgabe gegen den Tabellensiebten SSF Fortuna Bonn wartet (21. März).

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