Zwar gelang dem Handball-Drittligisten kein Sieg, doch Trainer Tomasik war zufrieden.

Zwar gelang dem Handball-Drittligisten kein Sieg, doch Trainer Tomasik war zufrieden.
Die Langenfelder André Boelken (l.) und Philipp Wolter schwitzen während der Saisonvorbereitung.

Die Langenfelder André Boelken (l.) und Philipp Wolter schwitzen während der Saisonvorbereitung.

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Die Langenfelder André Boelken (l.) und Philipp Wolter schwitzen während der Saisonvorbereitung.

Langenfeld. Obwohl es gegen starke Konkurrenz keinen Sieg gab, war Dennis Werkmeister nach dem „Select-Cup“ extrem zufrieden. Gemeinsam mit dem Solinger Nachbarn TSV Aufderhöhe hatte die SG Langenfeld die Gastgeberrolle fürs Turnier – und ließ als Sechster den anderen den Vortritt. „Die Mannschaft hat richtig gut gespielt“, urteilte Werkmeister: „Ich war begeistert.“ Etwas weniger euphorisch, aber in der Tendenz ähnlich, sah es Jurek Tomasik: „Wir haben alles gegeben und über dem Limit gespielt“, sagte der Trainer des Handball-Drittligisten.

Gemünzt war es vor allem auf die enge personelle Situation des Aufsteigers. So fehlten etwa die urlaubenden Rückraumkräfte Maurice Meurer (links) und Henrik Heider (rechts). Linksaußen Jan Hüfken stand am ersten Tag nicht zur Verfügung, während Rechtsaußen Dominik Jung am zweiten Tag passen musste.

Nun steht ein Turnier mit SG Ratingen und ME-Sport an

Die größte Chance auf eine Überraschung hatte der viel über den Kreis probierende Außenseiter im Auftaktspiel der Gruppe A gegen den niederländischen Erstligisten Limburg Lions, denn nach dem 21:25-Rückstand (45.) brachten Treffer von Nils Raschke, zweimal Felix Korbmacher und Mats Heyde den 25:25-Ausgleich (52.). Dann neigte sich die Waage wieder zugunsten der Gäste. „Die haben einen unglaublichen Tempo-Handball gespielt“, fand Dennis Werkmeister. Die Lions sicherten sich später auch den Turniersieg, indem sie das Finale gegen den Zweitliga-Aufsteiger TSV Bayer Dormagen für sich entschieden (32:30).

Zwei Stunden nach dem Duell mit Limburg bekam es die SGL mit dem Zweitligisten Rhein Vikings zu tun, der zuvor gegen Limburg mit 25:27 verloren hatte. Langenfeld lag bis zum 2:2 (4.) auf Augenhöhe und lief dann hinterher. Nach dem 11:20 zur Pause blieb es jedoch bis zum Schluss beim Abstand von neun Treffern – 22:31.

Der dritte Kraftakt war am nächsten Vormittag das Duell mit dem Drittliga-Konkurrenten HSG Krefeld (Letzter der Vorrundengruppe B). Im Spiel um Platz fünf konnte die SGL nach dem 7:12 (28.) dank einer Energieleistung auf 11:12 verkürzen (38.), doch für einen Endspurt reichten die Akkus nicht mehr.

Trainer Tomasik trug es gefasst: „Die Ergebnisse sollte man nicht überbewerten. Außerdem haben wir ja nicht gegen Pappkameraden gespielt.“

Der nächste durchaus prominente Gegner wartet am Freitag (20 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium), denn Langenfeld trifft auf den niederländischen Erstligisten Bevo HC. Am Samstag und Sonntag nimmt die SGL am „Sven-Maletzki-Cup“ teil. Gegner sind in der Gruppe B der Mittelrhein-Oberligist TV Strombach und Hamburg-Nord aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Die Gruppe A bilden Gastgeber SG Ratingen, TuSEM Essen II (beide Regionalliga Nordrhein) und Mettmann-Sport (Oberliga Niederrhein).

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