Im DHB-Pokal treffen die Handballer heute Abend auf TuSEM Essen.

Mirko Stolley und die SGL-Handballer erwartet eine intensive Partie in Essen.  Archiv
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Matzerath

Mirko Stolley und die SGL-Handballer erwartet eine intensive Partie in Essen. Archiv

Langenfeld. Die Bühne war schon im Mai groß – und sie wird jetzt noch größer. Damals krönten die gerade als Aufsteiger zur Dritten Liga feststehenden Handballer der SG Langenfeld durch das 29:25 im Hamburger Finale des Deutschen Amateurpokals über den HC Glauchau-Meerane aus der Mitteldeutschen Oberliga eine traumhafte Saison. Das Spiel brachte die Eintrittskarte für den DHB-Pokal, den nie zuvor eine Langenfelder Mannschaft erreicht hat.

Heute Abend (19.30 Uhr, Halle Margarethenhöhe) will das Team von Trainer Dennis Werkmeister beim Viererturnier der ersten Hauptrunde erstens die Atmosphäre aufsaugen und zweitens versuchen, aus ihren Möglichkeiten das Beste zu machen. Die SGL bestreitet gegen den Zweitligisten TuSEM Essen das zweite Halbfinale. Vorher beobachtet sie, wie im ersten Halbfinale der Bundesligist SG DHfK Leipzig mit dem SV Anhalt-Bernburg aus der Dritten Liga Nord umgeht. TuSEM-Trainer Stephan Krebietke hat zwar Respekt vor Langenfeld, geht allerdings von einem Essener Erfolg aus: „Langenfeld hat eine eingespielte Mannschaft und wird uns alles abverlangen. Sie kommen als Amateurpokal-Sieger und Oberliga-Meister mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir alles daran setzen, die Partie zu gewinnen.“

Langenfelder wollen sich so teuer wie nur möglich verkaufen

Das will die SGL nicht ohne Gegenwehr zulassen. „Der DHB-Pokal ist die Belohnung für das, was wir in der vergangenen Saison geleistet haben“, erklärt Kapitän Matthias Herff. Gleichzeitig macht er klar, dass die Mannschaft keinen gemütlichen Ausflug plant: „Wir wollen uns anständig verkaufen und haben nicht vor, uns abschießen zu lassen. Vielleicht können wir ja in Führung gehen.“ Und Langenfeld will zugreifen, falls sich im Fall der Fälle die Chance auf eine Sensation bietet. Trainer Werkmeister findet es gut, dass seine Mannschaft nicht verkrampft, sondern Späße macht. Einer davon: „Natürlich nehmen wir Essen ernst. Aber das Spiel am Sonntag ist für uns wichtiger.“ Dass es dann um 16 Uhr zu einem Duell mit Leipzig kommt, hält der SGL-Coach naturgemäß ebenfalls für unwahrscheinlich: „Wir sind krasser Außenseiter.“

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