Das Team kann heute gegen Korschenbroich den siebten Platz und die Teilnahme am DHB-Pokal sichern.

Ratingen. Dass es ein Endspiel werden würde, davon sind alle Beteiligten schon vor der Saison ausgegangen. Denn die Spielzeit der SG Ratingen in der Dritten Handball-Liga würde schließlich eine verdammt enge werden im Kampf um den Klassenverbleib. Und ein Finale heute, 19 Uhr am letzten Spieltag gegen den TV Korschenbroich, war fest eingeplant.

Es ist tatsächlich ein Finale geworden, die Partie gegen den TVK. Nur nicht um den Klassenverbleib. Für die Mannschaft von Trainer Richard Ratka geht es heute darum, gegen den Verfolger aus Korschenbroich den siebten Platz zu sichern – und damit die Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Saison. „Das wird ein tolles Derby, auch unter anderen Voraussetzungen“, sagt SG-Manager Bastian Schlierkamp. „Wir wollten nur die Klasse halten. Für den TVK war der DHB-Pokal das Minimalziel. Deshalb können wir locker ins Spiel gehen.“

Saisonziel war eigentlich „nur der Klassenerhalt“

Die Ratinger haben in dieser Saison weitaus mehr erreicht, als ihnen jemand zugetraut hätte. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten am absoluten Limit gespielt“, betont Schlierkamp. „Wenn ich bedenke, wie viele Spieler über die ganze Saison immer ausgefallen sind. Was dieser Kader geschafft hat, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.“ Der Manager denkt bereits an die Zukunft. „Wir müssen das ja im kommenden Jahr bestätigen“, sagt er.

Nach dem Spiel wird gemeinsam gefeiert

Deshalb wird der Kader verändert, hochkarätige Zugänge wurden verpflichtet. Angepasst wird der Fünfjahresplan, der für diese Saison den Klassenverbleib und für die kommende Spielzeit Platz elf vorsah, jedoch nicht.

„Der elfte Platz ist in der kommenden Saison unser Ziel“, sagt Schlierkamp. „Alles darüber hinaus wäre ein Bonus.“ Wie jetzt auch die mögliche Teilnahme am DHB-Pokal, auch wenn sich die Verantwortlichen damit noch gar nicht so recht beschäftigt haben. „Wir würden ja gerne“, sagt Schlierkamp. „Aber der Pokal wurde reformiert und so recht weiß noch keiner, wie der Modus im kommenden Jahr nun aussehen wird.“

Also kümmert man sich an der Gothaer Straße lieber um das aktuelle Geschehen. Um die Sicherung des siebten Platzes – und um die Party, die nach dem Spiel im Frankenheim im Bürgerhaus stattfinden wird. Schlierkamp: „Dazu laden wir jeden, der möchte, auch herzlich ein.“

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