SGL trifft auf neuen Klub des langjährigen Leistungsträgers Dennis Werkmeister.

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Der Ex-Langenfelder Dennis Werkmeister (l.) spielt jetzt für Aufderhöhe.

Der Ex-Langenfelder Dennis Werkmeister (l.) spielt jetzt für Aufderhöhe.

Stefan Fries

Der Ex-Langenfelder Dennis Werkmeister (l.) spielt jetzt für Aufderhöhe.

Kreis Mettmann. Zum Abschluss der Hinrunde in der Handball-Verbandsliga erwartet die SG Langenfeld mit dem TSV Aufderhöhe einen Gegner, der in dieser Saison eine gute Rolle spielt und als Vierter (10:7 Punkte) sogar zur erweiterten Spitzengruppe zählt.

Diese gute Position ist nicht zuletzt einem Spieler zu verdanken, der in Langenfeld groß geworden ist und jahrelang der Leitwolf der ersten Mannschaft war: Dennis Werkmeister. Er wechselte Ende vergangener Saison zum TSV, wo er ebenfalls auf Anhieb zum Leistungsträger wurde. Keine Frage, dass er in Langenfeld eine Lücke hinterließ, die besonders durch Fabian Düllberg geschlossen werden sollte.

Junge erste Reihe überzeugt gegen Kettwig

Das ist nahezu gelungen, doch muss er nach einer achtwöchigen Schulterverletzung erst allmählich zu seiner Form der Spiele zuvor, in denen er sich als bester Torschütze erwies, zurückfinden. Deshalb setzte ihn Trainer Heino Kirchhoff vergangenen Samstag gegen den Kettwiger TV für kurze Phasen ein.

Aufderhöhe aber ist von anderer Qualität als die Essener, so dass die Gastgeber einen Düllberg in guter Verfassung gebrauchen könnten, auch wenn namentlich die junge erste Reihe mit Justen, Herff, Körner, Preissegger, Rosiak und Klimke mit schnellen Angriffen und guten Ballstafetten absolut überzeugte.

Natürlich ist bei der SGL noch gut in Erinnerung, dass mit der 25:31-Niederlage in Aufderhöhe in der vorigen Saison der Meisterschaftszug endgültig abgefahren war. Deshalb fordert Kirchhoff Konzentration vom Anwurf weg und dürfte auch einen Weg finden, Werkmeister weitgehend aus dem Spiel zu nehmen.

Die Handballer des Verbandsligisten Unitas Haan können am Sonntag eine erfolgreiche Woche abrunden: Nach den Siegen in Wuppertal und im Nachholspiel gegen Cronenberg wollen die Spieler von Coach Jörg Müller den Zweitplatzierten Lintorf mit einem Sieg gegen den Kettwiger TV (19 Uhr) unter Druck setzen. „Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Kettwig hat zudem ein paar Probleme.

Ein wichtiger Spieler fällt aus, und sie haben einen neuen Trainer“, sagt Müller, der bisher eine weiße Weste aufweist. Somit dürfte er mit seinem Team doch absolut zufrieden sein: „Wir müssen uns noch ein wenig in der Manndeckung verbessern, das war gegen Cronenberg teilweise zu nachlässig“, bemerkt Müller jedoch.

Mit einem Sieg zu Hause „Am Bandsbusch“ könnte Unitas sogar an Lintorf vorbeiziehen – vorausgesetzt, das Team von Trainer Lars Biermann verliert.

Die Handballer des Verbandsligisten TuS Lintorf mussten am vergangenen Wochenende einen bitteren Rückschlag hinnehmen: Zwar verloren sie nicht das Spiel gegen TV Angermund, mussten sich aber mit einem Unentschieden zufrieden geben.

„Natürlich hätten wir das Spiel nicht aus der Hand geben dürfen, aber letztlich müssen wir sogar mit dem Remis zufrieden sein. Angermund hatte die Chance auf den Sieg“, resümierte Coach Lars Biermann den vergangenen Spieltag.

Somit liegt Lintorf momentan mit vier Punkten und einem Spiel weniger hinter dem Klassenprimus aus Langenfeld. Ein Sieg bei der HSG Rade/Herbeck (Samstag, Anpfiff 18 Uhr) wird erwartet. Zumal der scheinbar wiedererstarkte Konkurrent Haan nur auf Patzer der Lintorfer wartet.

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