Der Handball-Regionalligist empfängt heute Abend die Reserve der HSG Neuss/Düsseldorf.

Der Handball-Regionalligist empfängt heute Abend die Reserve der HSG Neuss/Düsseldorf.
Christian Mergner und die SG Langenfeld wollen sich heute Abend gegen die HSG Neuss/Düsseldorf II durchbeißen. Archiv

Christian Mergner und die SG Langenfeld wollen sich heute Abend gegen die HSG Neuss/Düsseldorf II durchbeißen. Archiv

Matzerath

Christian Mergner und die SG Langenfeld wollen sich heute Abend gegen die HSG Neuss/Düsseldorf II durchbeißen. Archiv

Ratingen/Langenfeld. Nach zuletzt drei Siegen aus den letzten vier Ligaspielen wollen die Handballer der SG Ratingen ihre gute Form bestätigen und nachlegen. Heute empfängt der Regionalligist die DJK Adler Königshof. Ein immens wichtiges Spiel in dieser Phase der Saison, denn die Gäste aus Königshof sind als Vierter der erste Verfolger der SG. Nur vier Zähler trennen beide Mannschaften voneinander.

Ein Problem sind dabei drei Stützen des Löwenrudels, die, wie schon beim 29:21-Sieg beim Weidener TV am vergangenen Wochenende, ausfallen werden. „Dominik Jung hat aufgrund einer Grippe die ganze Woche nicht trainiert und fällt weiterhin aus. Dennis Breuer hat sich die Achillessehne gerissen und fehlt für den Rest der Saison. Mit Ace Jonovski habe ich ebenfalls gesprochen. Er hat eine Zerrung und steht uns 14 Tage nicht zur Verfügung“, sagt SG-Geschäftsführer Bastian Schlierkamp. Jetzt müssen andere SG-Spieler die Verantwortung übernehmen, bis die wichtigen Stützen wieder ins Geschehen eingreifen können. Lobende Worte findet Schlierkamp dabei vor allem für einen Akteur, der – eigentlich aus der zweiten Mannschaft – in Weiden schon eine hervorragende Deckungsleistung gezeigt hat. „Patrick Achenbach hat mir sehr gut gefallen im letzten Spiel, als die drei schon ausgefallen waren. Er ist unser Eigengewächs und kann seine Mitspieler in der Verteidigung sehr gut führen.“

Im Hinspiel hatten die Ratinger erst mit einem Freiwurf in letzter Sekunde den 24:23-Auswärtssieg bei der DJK klargemacht. „Die Adler sind eine gute Mannschaft. Ein Sieg ist aber natürlich immer das Ziel“, erklärt der SGR-Geschäftsführer. law

SGL spielt trotz durchschnittlicher Werte um die Meisterschaft mit

Das ist einigermaßen verblüffend. Regionalligist SG Langenfeld hat nicht die beste Abwehr, denn die 438 Gegentore aus 17 Spielen ordnen ihn mit einem Durchschnittswert von 25,76 Toren pro Partie hinter dem Ersten Bonn (24,22), dem Vierten Königshof (24,72) oder hinter dem Zwölften Rheinbach (24,77) ein. Das Team von Trainer Jurek Tomasik hat auch nicht den besten Angriff (28,70 Tore pro Begegnung), der hinter dem Dritten Ratingen (31,94) sowie dem Elften Aldekerk (28,76) einzuordnen ist. In der Summe haben aber fast alle Kontrahenten nichts mehr mit dem Kampf um die Meisterschaft zu tun. Es bleiben voraussichtlich nur zwei Teams übrig. Bonn (30:6 Punkte) hat momentan die Nase vorne, weil es ein Spiel mehr ausgetragen hat als die auf Rang zwei folgende SGL – die bei 29:5 Zählern relativ besser liegt und aus eigener Kraft auf Platz eins klettern können.

Trainer Tomasik mag sich zurzeit noch nicht mit Dingen beschäftigen, die etwas weiter in der Zukunft liegen. Seiner festen Ansicht nach gehört die Aufgabe morgen gegen die HSG Neuss/Düsseldorf II zudem in die Kategorie extrem gefährlich. Die zweite Mannschaft des Drittligisten Rhein Vikings erlitt zuletzt mit dem 28:29 gegen den Bergischen HC II (BHC) einen schmerzhaften Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg und liegt nun mit 9:23 Zählern immerhin vier Punkte hinter dem rettenden Ufer (BHC II/13:23). „Wir stehen spätestens jetzt mit dem Rücken zur Wand“, sagt HSG-Trainer Jörg Bohrmann. Zweimal bekamen in dieser Saison ausgerechnet die beiden Top-Teams zu spüren, wozu der Vorletzte an einem guten Tag in der Lage ist: Bonn setzte gegen die HSG den Start ins neue Jahr in den Sand (23:24); die seinerzeit ungeschlagene SGL zog im Oktober 2017 in Neuss den Kürzeren (23:26). Ebenfalls beachtlich: Beim Vierten DJK Adler Königshof sicherte sich Neuss/Düsseldorf II in diesem Jahr ein 23:23. mid

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