<p>Martin Kaymer hat sich den Major-Titel geschnappt.</p>

Martin Kaymer hat sich den Major-Titel geschnappt.

Martin Kaymer hat sich den Major-Titel geschnappt.

Martin Kaymer nimmt den PGA-Pokal entgegen.

Mit ruhiger Hand puttet Martin Kaymer am Finaltag auf dem ersten Grün.

Martin Kaymer beim Abschlag

Martin Kaymer ballt nach dem 18. Loch die Faust.

Nach seinem Sieg bedankt sich Martin Kaymer bei den Fans.

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Martin Kaymer hat sich den Major-Titel geschnappt.

Kohler/Mettmann. Der Mettmanner Golfprofi Martin Kaymer hat sensationell die PGA-Championship gewonnen. Der 25-Jährige setzte sich in Kohler/Wisconsin beim vierten und letzten Major-Turnier des Jahres im Stechen gegen Bubba Watson aus den USA durch.

Beide hatten nach der Schlussrunde 277 Schläge, so dass die Entscheidung um den Sieg beim mit 7,5 Millionen Dollar dotierten Turnier im Stechen über drei Löcher fallen musste. Hier spielte Watson am letzten Loch einen Doppel-Bogey, während Kaymer ein Bogey zum Triumph reichte. Zuvor hatte Deutschlands bester Golfprofi eine 70er Schlussrunde gespielt.

Anschließend wurde Kaymer vom zweimaligen Masters-Sieger Bernhard Langer mit Lob überschüttet. «Ich freue mich riesig über seinen Sieg. Er hat vier lange Tage die Kraft gehabt, alles zu bündeln, um sich auch noch im Stechen durchzusetzen», sagte der 52 Jahre alte Anhausener, «er hat vor allem Stressresistenz bewiesen und ist selbst mit 25 Jahren schon reif im Kopf für den Sieg in so einem schweren Turnier.»

Langer war mit zwei US-Masters-Siegen 1985 und 1993 bisher Deutschlands einziger Golfprofi, dem ein Sieg in einem Major-Turnier gelungen war. «Man muss gerade unter höchstem Adrenalin-Ausstoß die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment souverän treffen können. Es nutzt nichts, wenn man super gut Golf spielen kann. Man muss super gut sein und gewinnen können. Das ist die Basis für solche Siege», erklärte Langer. 

Durch seinen Erfolg hat der gebürtige Düsseldorfer Kaymer beste Chancen, für das europäische Ryder-Cup-Team nominiert zu werden, das Anfang Oktober in Wales zum Prestige-Duell gegen eine US-Auswahl antritt.

Abgeschlagen auf Rang 28 landete am Sonntag Tiger Woods. Der Weltranglisten-Erste aus den USA spielte im Whistling Straits Golf- Club eine 73er Schlussrunde und blieb im Endklassement mit 286 Schlägen zwei Schläge unter Par.

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