Vor den Ferien wurden die Schüler des Gymnasiums Haan für ihre starken Leistungen geehrt. Auch der Spaß kam bei der Veranstaltung nicht zu kurz.

Vor den Ferien wurden die Schüler des Gymnasiums Haan für ihre starken Leistungen geehrt. Auch der Spaß kam bei der Veranstaltung nicht zu kurz.
Die Tanz-AG zeigte in der Sporthalle an der Adlerstraße eine Choreografie im Stil von Bollywood und wurde mit viel Applaus belohnt.

Die Tanz-AG zeigte in der Sporthalle an der Adlerstraße eine Choreografie im Stil von Bollywood und wurde mit viel Applaus belohnt.

Olaf Staschik

Die Tanz-AG zeigte in der Sporthalle an der Adlerstraße eine Choreografie im Stil von Bollywood und wurde mit viel Applaus belohnt.

Haan. Für Lilly-Jo könnte es keinen schöneren Start in die Weihnachtsferien geben. Nicht nur, dass die 13jährige Gymnasiastin soeben mit dem Sportabzeichen in Gold ausgezeichnet wurde. Auch bei der Matheolympiade ist sie weiter gekommen und zieht direkt, genau wie drei andere Schüler, in den landesweiten Wettbewerb ein. „Oh ja, das ist schon ein tolles Gefühl“, freut sich Lilly-Jo, die an Siege allerdings bereits gewöhnt ist – es sind nicht ihre ersten. „Was Mathe betrifft, glaube ich“, versucht das Multitalent, das auch noch viermal pro Woche zum Golfen fährt, zu erklären, „dass ich einfach das logische Denken besitze, das man braucht um alles zu verstehen.“

Zuschauer auf den Rängen sind vom Bollywood-Tanz begeistert

Referendarin Antonia Hante nickt zustimmend. Während sie sich mit ihrer Schülerin noch ein wenig unterhält und in die Ferien verabschiedet, klingt plötzlich laute orientalische Musik aus der Turnhalle. In Haremshosen mit klimpernden Münzgürteln gibt die Tanz-AG den Bollywood-Tanz – die unzähligen Mitschüler auf den Zuschauerrängen sind ganz offensichtlich begeistert, lachen, jubeln, und spenden tosenden Applaus. „Die sind großartig“, schwärmt eine Oberstufenschülerin und ergänzt: „Einfach witzig!“

Ein Spaßwettbewerb mit verschiedenen Disziplinen begeistert dagegen eher die Unterstufen. „Jetzt treten die Klassenlehrer gegen die Klassensprecher an“, erklärt ein Sechstklässler und fiebert gespannt mit: beim sitzenden Slalomfahren auf einem Skatebord, beim Abschießen von Pilonen mit Softbällen, beim Seilchenhüpfen. Die Zuschauerkinder feuern ihre Mitschüler an, rufen, einige tanzen auf den Rängen im Beat der Technomusik. „Cool gemacht, Alter“, ruft ein aufgeregter Junge seinem Klassenkameraden zu, die Stimmung ist locker, lustig. Zum Abschluss schwappt La Ola über die Tribüne für die Gewinner (die Klassensprecher).

„Los, Kollegen! Mal ein bisschen Power hier!“

Mario Quaas versuchte sein Team der Lehrer im Volleyballspiel gegen die Schülermannschaft anzufeuern

Und dann kündigt Mario Quaas den Höhepunkt der alljährlichen Veranstaltung an: das Volleyballspiel zwischen Lehrer- und Schülermannschaft. „Alle haben hart trainiert“, lässt der Lehrer über Mikrofon wissen. Durch die vielen Referendare ist der Altersdurchschnitt der Lehrermannschaft stark gesunken. „Ich denke, er liegt bei etwa 32 bis 35 Jahren“, vermutet Quaas und muss dann mit ansehen, wie die Schüler bereits im ersten Satz gnadenlos an seinen Kollegen punktemäßig vorbeiziehen. Mit „Los Kollegen, mal ein bisschen Power hier“, versucht er noch, „seine“ Mannschaft anzufeuern, aber ohne Erfolg. Zwar holen sich die Lehrer den zweiten Satz, letztlich aber entscheiden die souverän spielenden Schüler den siegbringenden dritten Satz für sich. „Wir haben einfach ganz großartige sportliche Talente an dieser Schule“, schwärmt Sportlehrerin Claudia Bach.

„Wir haben einfach ganz großartige sportliche Talente an dieser Schule.“

Claudia Bach, Lehrerin

„Ich bin richtig stolz auf die Vielseitigkeit, denn auch in den Bereichen Tischtennis und Handball hat unser Gymnasium einiges vorzuweisen.“

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