Mit dem 8:1 gegen Karlsruhe sichert sich das Team souverän den Titel.

Nummer 1 – nach vier Anläufen stehen die Ratinger Tennis-Frauen endlich ganz oben und dürfen die Meisterschaft feiern.
Nummer 1 – nach vier Anläufen stehen die Ratinger Tennis-Frauen endlich ganz oben und dürfen die Meisterschaft feiern.

Nummer 1 – nach vier Anläufen stehen die Ratinger Tennis-Frauen endlich ganz oben und dürfen die Meisterschaft feiern.

Achim Blazy

Nummer 1 – nach vier Anläufen stehen die Ratinger Tennis-Frauen endlich ganz oben und dürfen die Meisterschaft feiern.

Ratingen. Die Spielerinnen des Ratinger TC (RTC) umarmten sich, klatschten sich ab und hielten den Moment mit einem Selfie der gesamten Mannschaft fest. Nach einem Vorhandschlag von Sesil Karantantcheva war die erste Deutsche Meisterschaft in der Tennis-Bundesliga im vierten Anlauf unter Dach und Fach.

„Mit dem tollen Teamspirit hat das am Ende den Unterschied ausgemacht.“

Daniel Meier, Team-Manager beim Ratinger TC Durch ihren Gewinnschlag verwandelte die Bulgarin ihren ersten Matchball gegen Anne Kremer und sicherte dem RTC beim 8:1-Sieg über den TC Rüppurr Karlsruhe den nötigen dritten Punkt zum Titelgewinn. „Wir haben eine wirklich überzeugende Saison gespielt und es erstmals geschafft, fast alle Spielerinnen mindestens einmal einzusetzen. Mit dem tollen Teamspirit hat das am Ende den Unterschied ausgemacht“, erklärte Team-Manager Daniel Meier nach den ersten drei Einzeln. Kurze Zeit später, bei der offiziellen Siegerehrung, erwischte es dann auch Meier – und das nicht etwa wegen des Regens, der während der gesamten Partie gegen die Karlsruher auf die Plätze am Götschenbeck rieselte. Zuerst stemmte Kristina Barrois stellvertretend für die gesamte Mannschaft noch den Pokal in den Ratinger Himmel, ehe die obligatorische Sektdusche für alle Beteiligten folgte. „Einige Mädels wie Elina Svitolina oder Ana Vrljic waren heute leider nicht dabei, aber auch sie freuen sich riesig. Insgesamt haben wir es in diesem Jahr wirklich verdient“, sagte Barrois, die längst das Meister-Shirt mit einer großen Eins übergestreift hatte. Während die gebürtige Saarländerin gegen Karlsruhe nicht zum Einsatz kam und von außen gelegentlich Ratschläge an ihre Mitspielerinnen verteilte, sorgten Tamara Korpatsch mit dem 6:3, 6:1-Erfolg über die erst 13-jährige Chantal Sauvant und Lara Arruabarrena bei ihrem Debüt in Ratingen schnell für eine Weichenstellung. „Es war bei den schwierigen Bedingungen kein einfaches Spiel, aber die Unterstützung der Zuschauer war toll. Da wir uns untereinander super verstehen, ist der Titel für die Mannschaft und den Verein natürlich umso schöner“, betonte die Spanierin nach ihrem ungefährdeten 6:3, 6:1-Sieg gegen Caroline Übelhör. Wirklich gefordert wurden die Ratingerinnen gegen den Aufsteiger aus Baden-Württemberg allerdings nicht. Es gab zwar eine kleine Restchance für Karlsruhe, denn bei einem 7:2 hätte Rüppurr (vorher 10:2 Punkte) die Gastgeberinnen (12:0) noch abfangen und die Deutsche Meisterschaft gewinnen können. Karlsruhe reist aber nicht in Bestbesetzung an, sondern schickten lediglich die letzten sechs Spielerinnen der Setzliste ins Rennen. So hatte Tatjana Maria ebenfalls leichtes Spiel und fegte ihre Gegnerin Anna Bondar aus Ungarn mit 6:2, 6:0 vom Platz. „Wir sind alle super glücklich, dass es beim vierten Mal endlich geklappt hat. Es ist zwar ein bisschen schade, dass Bocholt nach den drei Siegen gegen uns in diesem Jahr nicht mehr dabei ist. Trotzdem wird jetzt natürlich gefeiert“, sagte die 27-jährige Mutter einer kleiner Tochter mit einem breitem Grinsen im Gesicht. Anzeige

 

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