Isabell Werth startet bei den Rheinischen Meisterschaften in Langenfeld.

Mächtig ins Zeug legten sich die Reiter auf Gut Langfort wie hier Carla Schumacher auf Noblesse.
Mächtig ins Zeug legten sich die Reiter auf Gut Langfort wie hier Carla Schumacher auf Noblesse.

Mächtig ins Zeug legten sich die Reiter auf Gut Langfort wie hier Carla Schumacher auf Noblesse.

Dirk Thomé

Mächtig ins Zeug legten sich die Reiter auf Gut Langfort wie hier Carla Schumacher auf Noblesse.

Langenfeld. Schlimmer hätte es am Schlusstag der Rheinischen Meisterschaften Dressur, Springreiter und Voltigieren auf Gut Langfort für die Veranstalter nicht kommen können: Pausenloser Regen prasselte auf Aktive und Helfer hernieder, die Pferdesportfreunde blieben dem Ereignis, das regen Besuch verdient hatte, fern.

So fielen die großen Entscheidungen im Grand Prix Spezial Dressur und im S***-Springen auf dem aufgeweichten Parcours nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dagegen hatte es am Samstag eine Riesenüberraschung und zugleich Freude der Dressurliebhaber gegeben: Isabell Werth, die erfolgreichste deutsche Dressurreiterin, ging in Langenfeld an den Start und begeisterte mit glänzenden Vorführungen.

Nach Schwierigkeiten bei den Deutschen Meisterschaften in Balve hatte sie kleine Umstellungen im Training ihres Championpferdes El Santo vorgenommen. Um diese Veränderungen zu prüfen, meldete sie für die Rheinischen Meisterschaften nach.

Deutlicher Dressur-Erfolg für Max Wagenspanner

„Ich wollte prüfen, ob wir wieder an einem Strang ziehen, bevor wir nach Aachen fahren“, erklärte die Erfolgsreiterin. Und danach sah es wirklich aus. In der Prüfung S***-Grand Prix am Samstag sicherte sich das Paar mit großem Abstand den Sieg vor der Konkurrenz, die von ihrem Vorbild ebenfalls begeistert war. Auf den Start am Sonntag verzichtete Werth, so dass der Titel noch offen war. Ihn holte sich Max Wagenspanner (Aachen), den vier der fünf Wertungsrichter auf Platz eins sahen, mit deutlichem Vorsprung vor Annabel Frenzen und Katharina Winkelhuis.

17 Mannschaften beim Jugend-Championat

In zahlreichen der insgesamt 60 Prüfungen wurden sehr gute Leistungen geboten, was nicht zuletzt für den Nachwuchs gilt, um den sich der Verband bemüht. So traten 17 Mannschaften zur Dressurprüfung des Jugendvereinschampionats Rheinland an und zeigten Leistungen auf hohem Niveau.

Senioren: Max Wagenspanner (Aachen) auf Hinnerk

Junge Reiter: Juliette Piotrowswki (Förderkreis Neuss) auf Flick-Flack

Junioren: Charline Wetzler (RV Scherüpenseel) auf Sirius Black

Pony: Anouk Wiemers (Krefelder RFV)

Senioren: Alexander Hufenstuhl (Süttenbacher RSG) auf Cincinati

Junioren: Jana Deloy (RFV von Driesen AsperdenKessel) auf Little Lord

Junge Reiter: Carolin Zell (GEL RV Lippe), auf Nureste

Pony: Debby Sterzenbach (Förderverein Mülheim) auf Cheyenne

Vereinswertung: VRG In den Auen, Longe Iris Schulten,

Einzelvoltigieren Senioren: Thorben Jacobs (JRG Köln), Longe Ines Nawroth,

Doppelvoltigieren: Anna Kraft/Florian Kraft (RSV Essen), Longe Anne Sümnik

Sieben Tickets für talentierte rheinische Reiter zum Bundes-championat in Warendorf wurden in einer Springpferdeprüfung der Klasse M für die fünfjährigen Springpferde vergeben. Und das junge Quartett des RFV Rheingemeinde Monheim mit Viktoria Okken, Caroline Brinkschulte, Vievienne Thieltges und Lisa Skamagas siegte in der Qualifikation zum Jugend-Vereinschampionat Springen.

Alexander Hufenstuhl setzt sich im Stechen durch

Letzter Höhepunkt war das S***-Springen mit zwei Umläufen. Hier siegte Franziska Scharrer (RV Bergerhof), die nur 0,25 Fehlerpunkte als Zeitstrafe bekam. In der Gesamtwertung aller drei Springen seit Freitag setzte sich am Ende jedoch Alexander Hufenstuhl (Süttenbacher RSG) durch, der im Stechen am Ende des zweiten Umlaufs gegen Matthias Gering (RV Hubertus Anrath-Neersen) die Oberhand behielt und damit Rheinischer Meister wurde.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer