In Langenfeld finden die Rheinischen Meisterschaften im Spring- und Dressurreiten sowie der Voltigierer statt.

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Die Dressur-Wettbewerbe stellen nur einen Teil der Rheinischen Meisterschaften auf Gut Langfort dar. (Archiv

Die Dressur-Wettbewerbe stellen nur einen Teil der Rheinischen Meisterschaften auf Gut Langfort dar. (Archiv

Stefan Fries

Die Dressur-Wettbewerbe stellen nur einen Teil der Rheinischen Meisterschaften auf Gut Langfort dar. (Archiv

Langenfeld. Seit Gut Langfort zum Pferdesportzentrum Rheinland ausgebaut wurde, steht Langenfeld Jahr für Jahr im Juni im Mittelpunkt der rheinischen Spring- und Deressurreiter, der Voltigierer und des talentierten Reitsport-Nachwuchses.

Diesmal ermitteln die besten Pferdesportler des Landesverbandes ihre Meister in den verschiedenen Altersklassen vom kommenden Freitag bis Sonntag.

Große Namen der rheinischen Pferdesport-Szene

"Wir haben ein Non-Stop-Programm von 8 bis 18 Uhr auf allen Plätzen, Samstag geht es durch das Voltigieren sogar bis 22 Uhr", berichtet Turnierleiter Rolf-Peter Fuß. Bereits am Freitag kämpfen nicht nur junge Dressur- und Springpferde um Fahrkarten zum Bundeschampionat in Warendorf.

Für die Springreiter aller Altersklassen, die Ponyreiter und Junioren geht es schon um wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Für die Dressur-Senioren stehen traditionell nur zwei Prüfungen - Grand Prix und Grand Prix Special - auf dem Weg zur Meisterschärpe an. Favoriten sind hier Johannes Rüben (Würselen), der in jüngster Zeit schon mehrere Grand Prix gewonnen hat, und Heiner Schirm, 2007 Deutscher Meister der Berufsreiter.

14 Uhr: Zeitspringprüfung Klasse M* Junioren; 16.15 Uhr: Dressurprüfung Klasse M** Junioren.

12 Uhr: Dressurprüfung Klasse S*** (Grand Prix 2009); 17 Uhr: Springprüfung Klasse S** (Wertungsprüfung Reiter/Senioren); Voltigieren: 15.45 Uhr: Gruppen-Voltigier-Prüfung KlasseS(Pflicht); 17.15 Uhr: Einzel-Voltier-Prüfung Klasse S (Pflicht); 19.30 Uhr: Gruppen-Voltigier-Prüfung Klasse S (Kür); 20.45 Uhr: Einzel-Voltiger-Prüfung Klasse S (Kür).

12 Uhr: Dressurprüfung Klasse S*** (Grand Prix Special 2009); 15 Uhr: Springprüfung KlasseS** mit zwei Umläufen (Wertungsprüfung Reiter/Senioren); 17.30 Uhr: Springprüfung KlasseS** mit zwei Umläufen und evtuell Stechen, anschließend Ehrung der Rheinischen Meister auf dem Hauptplatz.

Die Voltigiere absolvieren ihr Meisterschaftsprogramm komplett am Samstag. Ihnen und ihren Fans gehört am Nachmittag und Abend die große Halle der Landes-Reit- und Fahrschule Rheinland. Den Titel werden wohl wie so oft in den letzten Jahren die JRG Köln und Neuss-Grimlinghausen unter sich ausmachen. In der Einzelwertung ist Doppelweltmeister Kai Vorberg (Köln) erneut hoher Favorit.

In den übrigen Disziplinen dürfte es am Finaltag noch einmal besonders spannend werden. Gerade bei den Springreitern wird erst abgerechnet, wenn das letzte Hindernis genommen worden ist.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr starten die Jungen Reiter und Senioren im Parcours wieder in getrennten Prüfungen. Dadurch sollen die Starterfelder übersichtlicher und die Spannung gesteigert werden.

Im Springreiten ist der Favoritenkreis erfahrungsgemäß breiter gefächert als in den anderen Disziplinen. Sehr gute Chancen müssen dem Sieger von 2007, Gilbert Tillmann (Grevenbroich) eingeräumt werden. Seine schärfsten Konkurrenten dürften Frederik Knorren (Würselen) und Oliver Lehner (Lohmar) sein.

Die Meisterschaften werden wie immer von einem breit gefächerten Rahmenprogramm begleitet. So gibt es nicht nur ein PS im Parcour oder Viereck zu sehen, sondern am Rande des Hauptplatzes auch geballte Pferdestärken in Form nostalgischer Gefährte der Oldtimerfreunde Langenfeld oder die Gespanne der Kutschenfreunde der gastgebenden Stadt.

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