Die Reitertage am Uhlenhof nehmen einen Stammplatz im Sportkalender ein.

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Alles rund um das Pferd gab es bei diesem Stand am Uhlenhof.

Alles rund um das Pferd gab es bei diesem Stand am Uhlenhof.

Alles rund um das Pferd gab es bei diesem Stand am Uhlenhof.

Erkrath. Wer Abwechslung vom Trubel der Fußball-Weltmeisterschaft suchte, war am Wochenende auf dem Erkrather Uhlenhof genau richtig. Schließlich fand auf der idyllischen Anlage am Dorper Weg von Donnerstag bis Sonntag das große Dressur- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Erkrath statt - und das sorgt bekanntlich alle Jahre wieder für einen Hauch von Ascot mitten im Rheinland.

Im Umkreis von drei Kilometern rund um den Uhlenhof erstrecken sich Wälder, Wiesen und Felder - er ist eine wahre Oase der Ruhe und Zuflucht. Und selbst die vielen hundert Besucher, die jeden Tag zu den Turnierplätzen pilgerten, verteilten sich mühelos auf dem großen Gelände.

Entweder machten es sich die Leute auf einer der kleinen Tribünen gemütlich, oder sie legten sich einfach auf die Wiese und ließen die Seele baumeln.

"Es ist diese Ästhetik der Pferde, eine landschaftlich reizvolle Anlage und natürlich das Interesse am Sport, der die Zuschauer anzieht", sagte Erdmute Birken-Wunderlich. Sie ist die Geschäftsführerin des Reit- und Fahrvereins, der die Großveranstaltung schon seit 2005 austrägt.

Regionale und überregionale Entscheidungen

"Es ist echt gemütlich. Und da ich kein großer Fußball-Fan bin, ist das für mich eine gute Alternative, um Ruhe zu finden. Außerdem sieht man auch hier tolle sportliche Leistungen", meinte Zuschauerin Linda Heinen.

Auf der idyllischen Anlage am Uhlenhof werden seit 2005 die Reitertage durchgeführt. Die Veranstaltung hat einen festen Platz im Sportkalender.

Rund 700 Spring- und Dressurreiter gingen von Donnerstag bis Sonntag an den Start.

Gerade dieser sportliche Stellenwert ist es, der Erdmute Birken-Wunderlich besonders am Herzen liegt. "Unsere Veranstaltung gehört allein mit ihren rund 700 Teilnehmern natürlich schon zu den größeren Reitturnieren.

Außerdem haben wir sowohl in der Dressur als auch im Springen nicht nur regionale Wettbewerbe im Programm, sondern auch welche von überregionaler Bedeutung", so die Expertin.

Gestartet wurde in vier Leistungsklassen - von den Anfängern (A) über Leicht (L) und Mittel (M) bis Schwer (S). Fürs Publikum immer wieder ein Hingucker: die Führzügelklasse, in der Kleinsten im Alter von vier bis sieben Jahren ihre ersten Kostproben abgeben.

Zu den Höhepunkten zählten am Sonntag die S-Dressur und das S-Springen mit Stechen. Letzteres wartete übrigens mit einem Kuriosum auf: Weil keinem der drei Teilnehmer im Stechen ein fehlerfreier Ritt gelang, teilten sich Gina-Sophia Giordani vom Reit- und Fahrverein von Driesen Asperden-Kessel auf "Classic Girl", Dennis Tolles vom RV Gut Neuhaus auf "Justfino" und Martin Kronenberg vom RV Uedesheim-Stüttgen auf "Grandioso" am Ende den Ehrenpreis.

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