Der 16-jährige Ratinger Säbelfechter reist Anfang März nach Aserbaidschan.

Robin Schrödter darf für Baku und Athen packen.
Robin Schrödter darf für Baku und Athen packen.

Robin Schrödter darf für Baku und Athen packen.

Pierre-Claude Hohn

Robin Schrödter darf für Baku und Athen packen.

Ratingen. Die Brüder Sebastian (18) und Robin Schrödter (16) zählen im Säbelfechten zur deutschen Spitze. Während der Ältere den Sprung zur Junioren-Weltmeisterschaft Anfang März in Baku (Aserbaidschan) fast geschafft hat, steht sein jüngerer Bruder bereits als WM-Teilnehmer der A-Junioren (Kadetten) fest. Damit werden zwei Ratinger Talente für Deutschland in der aserbaidschanischen Sportmetropole auf die Planche gehen. Beide lernten das Säbelfechten beim inzwischen aufgelösten Ratinger Fechtclub. Heute trainieren sie in der Fechthochburg Dormagen.

Die Basis, dass Robin Schrödter von Bundestrainer Olaf Kawald für das deutsche Team nominiert wurde, hat sich der 16-Jährige kürzlich mit dem Sieg bei einem Qualifikationsturnier in Mülheim selbst erarbeitet. Dieser Erfolg katapultierte ihn auf Platz drei der deutschen Rangliste. Das reichte, denn drei Säbelfechter werden in Baku für Deutschland starten. Seine Erfolgsaussichten schätzt Robin Schrödter bescheiden ein: "Ich werde nicht als Favorit ins Turnier gehen. Aber ich bin froh, überhaupt dabei zu sein. Wenn ich eine gute Tagesform erwische, bin ich mit den Spitzenfechtern auf Augenhöhe. Mal sehen, was dabei herauskommt."

Auch bei der Europameisterschaft in Athen ist der A-Jugendliche dabei

Ende März folgt dann ein weiterer Höhepunkt: die Teilnahme an der Europameisterschaft in Athen. Sein A-Jugendjahr endet im Mai mit der Deutschen Meisterschaft.

Robin Schrödter, der bei Bayer Dormagen unter Ratingens Fechtlegende Eero Lehmann trainiert, hat sich genau wie sein älterer Bruder als Ziel die Teilnahme an den Olympischen Spielen gesetzt. "Mein Trainer Eero hat das ja auch geschafft. Alles ist möglich", sagt Robin und lächelt.

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