Beim Schlusslicht gewinnen die Volleyballer der SG mit 3:0.

Ratingen/Hilden. Volleyball-Oberligist SG Ratingen/Düsseldorf hat die Pflichtaufgabe erfüllt. Beim Tabellenletzten VC Freudenberg gewann die Mannschaft von Trainer Daniel Reitemeyer mit 3:0. Damit bleiben die Oberliga-Herren dem Tabellenführer Siegerland auf den Fersen. Trotz des vermeintlich leichten Gegners war Reitemeyer froh über den deutlichen Sieg – schließlich führten einige Ausfälle zu einer chaotischen Spielvorbereitung.

Zunächst hatte Lars Lindstädt kurzfristig wegen einer Verletzung abgesagt. Dadurch gab es kommunikative Probleme, so dass Chris Stefanowski auf dem Parkplatz schlichtweg vergessen wurde. Ebenso musste die SG auf Peter Gentemann, Matthias Herweg und Andre Mayer verzichten.

Dennoch startete die Mannschaft konzentriert. Erst gegen Ende des ersten Satzes schlichen sich ein paar Fehler ein. Rechtzeitig fand die Mannschaft zu ihrer Stärke zurück und gewann 26:24.

Tabellenzweiter findet besser ins Spiel

Im zweiten und dritten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild: Ratingen war überlegen, Freudenberg punktete meistens nur nach Fehlern der Gäste. Jedoch minimierte die SG die Patzer und fand besser ins Spiel. Somit gingen auch diese beiden Sätze mit 25:17 und 25:19 an die Gäste.

SG: Ruhmann, Kartheuser, Ülkü, Sieber, Schulz, Reuter, Glock, Piskun, Tins, Schönke

In der Rückrunde der Volleyball-Oberliga verliert die Hildener AT plötzlich gegen Klubs, die in der ersten Serie noch besiegt wurden. So folgte dem 0:3 gegen Fischenich das 1:3 (22:25, 20:25, 25:20, 21:25), erneut in eigener Halle, gegen den Dürener TV III.

Hilden rennt erfolglos frühen Rückständen hinterher

„Wir hatten Fischenich zwar aufgearbeitet, aber offenbar hatte meine Mannschaft in den beiden ersten Sätzen noch mit dieser Niederlage zu kämpfen. Erst im dritten Durchgang waren die Jungs wieder präsenter, machten aber nach der vermeintlich sicheren 18:14-Führung im vierten Abschnitt zu viele leichte Fehler“, konstatierte Trainer Markus Rennecke. Ohne die erfahrenen Cracks Carsten Schmidt und Sebastian Czpakowski rannten die überhaupt nicht richtig ins Spiel findenden Hildener in den beiden ersten Sätzen erfolglos frühen Rückständen hinterher.

Mehr Präzision und Druck kam mit den Wechseln von Julian Schelp (von der Diagonal- auf die Zuspielerposition) und Peter Ruda (Mitte auf Diagonalposition) in die HAT-Aktionen. „Da waren auch wieder Emotionen und Kampfgeist im Spiel“, so Rennecke, der dann aber mit ansehen musste, wie sein Team nach dem 18:14 doch noch den vierten Satz und damit das gesamte Match abgab.

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