Ratingen. Von Tiefstapelei halten die Verantwortlichen des Fußball-Oberligisten Ratingen 04/19 nicht viel. Sieben Punkte aus den vergangenen drei Meisterschaftsspielen sowie überzeugende Leistungen (abgesehen von der ersten Halbzeit in Duisburg) geben dazu auch keinerlei Anlass.

Oben angreifen lautet die Devise und mit Platz acht in der Tabelle gibt sich niemand zufrieden. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert jetzt der bisher oft sehr souveräne Erste VfR Krefeld-Fischeln im Ratinger Stadion. „Ganz klar. Wir wollen gewinnen“, sagt 04/19-Trainer Peter Radojewski selbstbewusst.

Krefeld hat erst einmal verloren

Die Gäste mussten in dieser Saison erst einmal das Feld als Verlierer verlassen. Am achten Spieltag gab es im Heimspiel gegen den Wuppertaler SV eine 1:3-Niederlage, während die Krefelder in den übrigen neun Partien stets drei Punkte holten. „Sie haben einen tollen Start hingelegt und sich als Aufsteiger direkt in der Oberliga etabliert“, lobt Radojewski, „wir treffen auf eine eingespielte Mannschaft, die momentan auch ein bisschen von der Euphorie getragen wird und bestimmt nicht unschlagbar ist.“

Die Fakten sprechen daher für eine enge Partie, in dem die Ratinger an ihre Leistung aus der zweiten Hälfte beim den MSV Duisburg U 23 (0:0) anknüpfen wollen. Änderungen an seiner Aufstellung plant der Chefcoach trotzdem nicht.

Die vier Offensivspieler Daniel Keita-Ruel, Yusuf Keser, Ali Can Ilbay und Marwane Gobitaka warten seit drei Partien auf einen Treffer, doch Radojewski vertraut seiner Erfolgself – die zuletzt vor allen Dingen als Kollektiv zu überzeugen wusste. Der entscheidende Faktor für einen Sieg über Krefeld dürfte wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung sein. Treffen dann noch die Angreifer, gibt es für die Verantwortlichen keinen Grund, von ihrer momentanen Haltung Abstand zu nehmen.

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