Der Fußball-Oberligist spielt lange in Überzahl, schafft das Siegtor gegen Meerbusch aber nicht.

Der Fußball-Oberligist spielt lange in Überzahl, schafft das Siegtor gegen Meerbusch aber nicht.
Daniel Keita–Ruel (l.), hier gegen Duisburg, traf zum 1:0 für den RSV.

Daniel Keita–Ruel (l.), hier gegen Duisburg, traf zum 1:0 für den RSV.

Blazy

Daniel Keita–Ruel (l.), hier gegen Duisburg, traf zum 1:0 für den RSV.

Ratingen. Als in der 65. Minute die Pfeife von Schiedsrichter Sebastian Lattberg ertönte, hatte Ratingen 04/19 den dritten Saisonsieg in der eigenen Hand. Der Unparteiische schickte Esin Gula vom TSV Meerbusch nach wiederholtem Foulspiel mit einer Ampelkarte vorzeitig Duschen und bescherte dem Fußball-Oberligist eine Schlussphase in Überzahl.

Doch die Mannschaft um Kapitän Thomas Denker konnte die nummerische Überlegenheit auf dem Feld nicht ausnutzen und holte beim Fusionsklub ein verdientes 1:1 (1:1)-Unentschieden.

„Es war ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften und ein Duell auf Augenhöhe. Wir mussten auf dem kleinem Kunstrasen alles abrufen – körperlich wie spielerisch“, resümierte Trainer Peter Radojewski die Begegnung.

Die Ratinger erwischten den besseren Start in die Partie und gingen durch ein schönes Tor von Daniel Keita-Ruel bereits nach einer viertel Stunde in Führung. Der Stürmer, der gemeinsam mit Carlos Penan eine Doppelspitze bildete und immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse sorgte, schoss den Ball von der linken Strafraumkante in den Winkel. „Beide haben gute Arbeit geleistet. Insgesamt haben wir immer nach vorne gespielt und uns viele Torchancen erarbeitet“, lobte Radojewski seine Schützlinge.

Trainer Radojewski ärgert sich über den Fehler vor dem Ausgleich

Nur mit einer Szene haderte der Fußballlehrer – dem Ausgleichstreffer durch Aleksandar Pranjes (28.). Die Defensive der Ratinger gestattete dem Neuzugang des TSV zu viel Platz und 04/19-Keeper Dennis Raschka machte beim Abschluss des Mittelfeldmannes ebenfalls keine glückliche Figur. „Der Fehler passiert schon vorher. Pranjes kann zu einfach von der linken Seite in die Mitte ziehen. Vielleicht hat Dennis eine kleine Mitschuld, aber in der zweiten Halbzeit hat er mehrmals super gehalten“, sagte Radojewski.

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