Ratinger tritt mit 04/19 am Mittwoch zum Lokalderby in Wülfrath an.

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Auf Torejagd geht Ratingens Ganesh Pundt am Mittwoch in Wülfrath. Archiv

Auf Torejagd geht Ratingens Ganesh Pundt am Mittwoch in Wülfrath. Archiv

Simone Bahrmann

Auf Torejagd geht Ratingens Ganesh Pundt am Mittwoch in Wülfrath. Archiv

Wülfrath/Ratingen. Am Mittwochabend (19.30 Uhr) steigt das Derby zwischen den Fußball-Niederrheinligisten 1. FC Wülfrath und Ratingen 04/19 – endlich, wird wohl der eine oder andere sagen, denn das Spiel hätte schon in der Hinrunde im vergangenen Jahr ausgetragen werden sollen. Doch damals verhinderten Eis und Schnee das Duell. Jetzt ist es soweit. Für einen wird das Derby eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte sein. Drei Jahre spielte Ganesh Pundt (24) am Erbacher Berg, bis er im vergangenen Sommer nach Ratingen wechselte. „Ich habe die sportliche Herausforderung gesucht. Ratingen ist ein ambitionierter Verein, der nach oben will“, begründet er seinen Wechsel.

Mehr als Rang vier ist für die Gäste nicht mehr drin

Für ihn bedeutete der Schritt auch eine Umstellung. In Wülfrath war er unter Trainer Frank Kurth im Sturm gesetzt. Bei 04/19 ist der Konkurrenzkampf deutlich höher. „In Wülfrath war ich Leistungsträger. Hier bin ich einer von vielen.“ Weder für Ratingen noch für Pundt läuft die Saison so richtig rund. In der Tabelle kann die Mannschaft höchstens noch den vierten Rang erreichen. Zum Spitzentrio TuRU, Oberhausen und Uerdingen ist der Kontakt schon seit Wochen abgebrochen.

Pundt ist unter Ratingens Trainer Karl Weiß kein Stammspieler. „Ich wurde aber in jeder Partie eingesetzt“, zeigt er sich zufrieden. Bei seinem ehemaligen Verein läuft es ebenfalls nicht gut. Seit fast einem Monat warten die Wülfrather auf einen Punktgewinn und haben aus den vergangenen fünf Spielen nur drei Zähler erzielen können.

Pundts Vertrag läuft zum Saisonende aus. Noch ist unklar, wo er in der kommenden Serie spielen wird. In der Ratinger Mannschaft fühlt er sich wohl, doch seine Arbeit sorgt bei ihm für viel Stress. Nach seinem abgeschlossenen Studium in Sportmanagement arbeitet er jetzt bei der Sportmarketingagentur Stadionwelt in Brühl. Das bedeutet jedes Mal knapp 70 Kilometer Fahrt zum Training. Da schafft er es nicht immer, pünktlich zu sein. „Vielleicht ziehe ich auch nach Köln und suche mir dann da einen Verein“, so Pundt.

Doch festgelegt hat er sich noch nicht, und so ist es gut möglich, dass er auch in der kommenden Saison zum Derby in Wülfrath aufläuft.

Als direkte und punktgleiche Tabellennachbarn gehen 04/19 (Fünfter mit 35 Zählern und 39:30 Toren) sowie Wülfrath (6./35/34:33) ins Derby.


Der FCW siegte im Hinspiel mit 2:0, während das zweite Duell 2:2 endete.

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