Chiara Louisa Winter ging beim Springen an den Start.

Chiara Louisa Winter ging beim Springen an den Start.
Chiara Louisa Winter und ihr Pferd Merlin nahmen bereits 2016 am Wettkampf teil.

Chiara Louisa Winter und ihr Pferd Merlin nahmen bereits 2016 am Wettkampf teil.

Matzerath

Chiara Louisa Winter und ihr Pferd Merlin nahmen bereits 2016 am Wettkampf teil.

Langenfeld. Chiara Louisa Winter räumte bei den Rheinischen Meisterschaften auf Gut Langfort gleich mehrere Reitschleifen ab. Ein Heimturnier, sagt sie, „ist schon etwas Besonderes“. Bereits vor zwei Jahren war Winter bei den Rheinischen Meisterschaften 2016 im Mannschaftswettbewerb mit ihrem Pony Merlin dabei. „Damals kamen wir auf den dritten Platz“, erklärt die 16-Jährige. In diesem Jahr gab es dann gleich fünf Preisschleifen – darunter etwa einen guten dritten Rang. Winter behauptete sich beim Springen mit einer Wertnote von 7,8 Punkten unter 21 Teilnehmern.

„Das Springreiten macht Merlin Spaß“, sagt Winter, während sie ihr elfjähriges Pony liebevoll streichelt, „aber beim Dressurreiten lässt er mich hängen.“ Chiara war nervös: „Ich hatte die volle Verantwortung für mein Team. Hätte ich beim Springen nicht gut abgeschnitten, wäre die ganze Teamwertung nach unten gerutscht.“ Mit ihr kämpften für den RV Langenfeld Gut Langfort Leonie Janke (auf Amboseli), Eileen Uilderks (Monte Christo) und Catharina Brabender (Maolou) um ein möglichst gutes Abschneiden.

Das Turnier auf vereinseigenem Gelände war etwas Besonderes

Dreimal pro Woche kommt die Langenfelderin nach Gut Langfort, wo sie regelmäßig Reitunterricht nimmt und Zeit mit ihrem Merlin verbringt, für den sie eine Reitbeteiligung besitzt. Das Turnier auf dem vereinseigenen Gelände sei etwas Außergewöhnliches: „Die Pferde kennen die Anlage, sind eigentlich die ganze Zeit über ganz ruhig. Man kann ihre Leistung abrufen.“ Zudem sei ein solcher Wettkampf gut für die Reiter selbst: „Hier hat man die Chance, sich mit anderen zu messen und seinen Leistungsstand abzurufen.“ Bei anderen Meisterschaften außerhalb von Gut Langfort war Winter bislang nicht am Start. Grundsätzlich wäre es jedoch ein absoluter Traum, auch international einmal erfolgreich zu sein. Auf einem etwas größerem Pferd könne sie sich das durchaus vorstellen. Dann lenkt sie ein und gibt zu: „Eigentlich bin ich eine absolute Ponyreiterin.“ sebu

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