Landesligist Tuspo schafft es gegen den NRW-Ligisten Speldorf in die Verlängerung, verliert dann aber doch 1:3.

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In der 15. Minute konnte Richraths Torhüter Pascal Tilges (r.) dem Ball nur noch hinterher schauen.

In der 15. Minute konnte Richraths Torhüter Pascal Tilges (r.) dem Ball nur noch hinterher schauen.

Dirk Thomé

In der 15. Minute konnte Richraths Torhüter Pascal Tilges (r.) dem Ball nur noch hinterher schauen.

Langenfeld. Mit einer 1:3 (1:1/0:1)-Niederlage nach Verlängerung gegen den VfB Speldorf hat sich Fußball-Landesligist Tuspo Richrath aus der ersten Runde des Niederrheinpokals verabschiedet. Dabei ist den Richrathern Respekt für eine starke Leistung zu zollen, zumal Richrath gegen den Neu-NRW-Ligisten nach einer gelb-roten Karte gegen Agen Balai wegen zweier dummer Fouls ab der 44. Minute mit zehn Mann spielen musste.

Tuspo-Torwart Pascal Tilges hält seine Mannschaft im Spiel

Speldorf begann erwartet stark und hatte in den ersten 15 Minuten gegen nervöse Richrather viele Chancen. Dabei zeichnetet sich besonders Thomas Pütters im Vergeben hochkarätigster Chancen aus, Pascal Tilges im Richrather Tor wuchs in etlichen Szenen über sich hinaus. Die 1:0-Führung für Speldorf in der 15. Spielminute durch den Ex-Hildener Apostolos Sakalakis war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient. Mit zunehmender Spieldauer fand Tuspo aber durch kämpferischen und läuferischen Einsatz immer besser ins Spiel, während die zündenden Ideen im Speldorfer Spiel immer weniger wurden. Durch einen umstrittenen Elfmeter kam Richrath dann in der 60.Minute durch Bartek Pawliczek zum inzwischen nicht mehr unverdienten Ausgleich. In der 75. Minute klärte Dirk Schreiber für den bereits geschlagenen Tilges akrobatisch auf der Linie. Drei Minuten später hämmerte Yilmaz Birkan aus 20 Metern einen Ball ans Richrather Lattenkreuz. Osei Opoku hatte mehrere Konter-Chancen für Tuspo, war aber im Abschluss unglücklich. In der 87.Minute krachte ein Distanzschuss von Marc Schmale an die Unterkante des Speldorfer Tores. Es blieb beim Unentschieden, die Partie musste in die Verlängerung. Die glückliche Speldorfer Führung glückte erst in der 110. Minute, als sich Birkan im Strafraum durchsetzte und sein Mitspieler nur noch abstauben musste. Die endgültige Entscheidung zugunsten der höherklassigen Gäste fiel in der 116. Minute durch einen Elfmeter. Ein Richrather Abwehrspieler hatte seinen Gegenspieler mit hohem Bein im Gesicht getroffen. "Wir haben kämpferisch auch mit zehn Mann überzeugen können. Zu Beginn des Spieles hätten wir uns über einen höheren Rückstand nicht beklagen dürfen, sind aber im Laufe des Spiels immer mehr zu einem ebenbürtigen Gegner geworden" war Richraths Trainer Ganija Pjetrovic trotz des Ausscheidens aus dem Pokal mit dem Spiel nicht unzufrieden.

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