Der neue Trainer Zeljko Nikolic soll den Landesliga-Erhalt schaffen. Torhüter Sebastian Herweg kehrt zurück.

Zeljko Nikolic (Mitte), Jugendtrainer Boris Hartmann (l.) und Co-Trainer Christian Höfer (r.).
Zeljko Nikolic (Mitte), Jugendtrainer Boris Hartmann (l.) und Co-Trainer Christian Höfer (r.).

Zeljko Nikolic (Mitte), Jugendtrainer Boris Hartmann (l.) und Co-Trainer Christian Höfer (r.).

D. Janicki

Zeljko Nikolic (Mitte), Jugendtrainer Boris Hartmann (l.) und Co-Trainer Christian Höfer (r.).

Wülfrath. Es war ein Experiment, das von einigen Mitgliedern und Fans des Fußball-Landesligisten von vornherein mit Skepsis betrachtet wurde. Als FCW-Vorsitzender Michael Massenberg während der Hinrunde dem damaligen Chefcoach Thorsten Legat den Laufpass gab, setzte er mit dem bisherigen Legat-Assistenten Christian Höfer sowie den Spielern Sebastian Saufhaus und Engin Kizilarslan ein Trainer-Trio als Nachfolger ein.

Die Bilanz bis zum Beginn der Winterpause fiel mager aus – nur ein Punkt aus drei Begegnungen. Das war dem Sponsor und Vereinschef zu wenig. Massenberg handelte und holte mit Zeljko Nikolic einen neuen Mann auf die Kommandobrücke. Der Kroate, der bis Oktober dieses Jahres den gleichklassigen FC Remscheid trainierte, erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende. Für den Vorstand war für die Verpflichtung auch ausschlaggebend, dass Nikolic die Landesliga und deren Umfeld gut kennt, erklärte Massenberg auf einer Pressekonferenz.

Nikolic berichtete, dass er die Mannschaft des FCW recht gut kennt und der Kader über einiges an Qualität verfügt. „Unser primäres Ziel ist der Klassenerhalt. Ich bin aber optimistisch, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen“, sagte der ehemalige Zweitliga-Profi und frühere Spieler des kroatischen Spitzenklubs Hajduk Split.

Nikolic setzt auf einen guten Start im neuen Jahr

Der 55-Jährige machte deutlich, dass die Rückrunde für den FCW nicht einfach wird. „Die Landesliga ist sehr ausgeglichen. Da kann jeder jeden schlagen. Wichtig sind eine intensive Vorbereitung und positive Ergebnisse in den ersten drei, vier Meisterschaftsspielen im neuen Jahr“, betonte Nikolic.

Vorsitzender Massenberg wies darauf hin, dass die Vorbereitung auf den Rückrundenstart direkt nach dem niederbergischen Hallenmasters startet, das diesmal nur an einem Tag (Sonntag, 11. Januar) über die Bühne geht. Mehrere Vorbereitungsbegegnungen stehen bereits fest. Die ersten drei Testspiele sind gegen Oberligisten vereinbart. So spielt der FCW am 25. Januar bei der SSVg Velbert, erwartet am 1. Februar den VfB Hilden und tritt am 4. Februar bei TuRU Düsseldorf an.

Der 1. FCW liegt auf Platz elf, der zum Abstieg führen könnte.

 

Zwei Punkte Rückstand hat das Team auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

In Zukunft werde der FCW mehr auf Spieler aus der näheren Region setzen. „Dies hat auch damit zu tun, dass der FCW, ebenso wie viele andere Amateurvereine, genau prüfen muss, wie der Haushalt wirtschaftlich darstellbar ist.“ Es gäbe gute Fußballer, beispielsweise in Velbert, Mettmann oder Heiligenhaus, bei denen sich Massenberg gut vorstellen kann, dass sie in Zukunft beim FCW spielen.

Mit dem in Mettmann wohnenden Torwart Sebastian Herweg, der in diesen Tagen zum FCW zurückkehrte, habe der Verein jetzt eine wichtige Position mit einem starken Keeper besetzt, erläuterte der Präses. Herweg war zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen in Magdeburg tätig. Massenberg schloss zudem weitere Transfers in der Winterpause nicht aus.

Jugendarbeit bekommt ein neues Konzept

Branko Tesic unterstrich, dass der 1. FCW im Jugendbereich die Weichen neu stellt, damit der Klub mittelfristig auch im Junioren-Fußball wieder einen guten Namen im Kreisgebiet hat. Der Zweite Jugendleiter räumte zugleich Versäumnisse in der Jugendarbeit in den vergangenen Jahren ein. „Jetzt haben wir ein neues Konzept erarbeitet, das hoffentlich Früchte trägt“, sagte Tesic.

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