Als Schrittmacher saß Ralph Schumacher auf dem kleinen Motorrad und zog Rennradfahrer Moors zum Sieg.

Radsport
Mit dem Derny macht Ralph Schumacher das Tempo.

Mit dem Derny macht Ralph Schumacher das Tempo.

R. Matzerath

Mit dem Derny macht Ralph Schumacher das Tempo.

Monheim. Der Dernyfahrer Ralph Schumacher will die Sommersaison voll auskosten, indem er bei mehreren internationalen Rennen seine Visitenkarte abgibt. Unlängst gewann der 46-jährige Monheimer mit seinem englischen Partner Oliver Moors (Team Project 51) eine Wettfahrt in London.

Rennradfahrer fährt im Windschatten des Motorrades

Als Schrittmacher saß Schumacher auf einem Derny (ein leichtes Motorrad) und führte den im Windschatten fahrenden Rennradfahrer Moors durchs Rennen. Nun reiste der Diplom-Ingenieur der Automobil-Industrie zu einem Rennen nach Paris – und erreichte dort mit seinem Kollegen Luuk Jansen (Niederlande) einen guten vierten Platz. „Wir haben uns über dieses Ergebnis gefreut“, betont Schumacher, der für den Radsportverein WMTV Solingen aktiv ist.

„Auf der Bahn gab es schon eine richtige Steilkurve. Ob das gefährlich war, dürfen Sie bei solchen Dingen nicht fragen.“

Ralph Schumacher, Dernyfahrer

Bei dem reinen Steherrennen wurden nun deutlich schwerere Motoren verwendet, die ein Volumen von 650 Kubikzentimeter besitzen. Das Duo Schumacher/Jansen erreichte in diesem Rennen eine Spitzengeschwindigkeit von 82 Stundenkilometern.

„Auf der Bahn gab es schon eine richtige Steilkurve“, meint der Monheimer, „ob das gefährlich war, dürfen Sie bei solchen Dingen nicht fragen.“ Wenn Schumacher demnächst an Dernyrennen im niederländischen Volendam und in Heidenau (Sachsen) teilnimmt, wird er die Sommersaison weiter auskosten. Red

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