Der Nachwuchs des TV Ratingen feuert sich beim 13. Winterschwimmfest lautstark an. Mit Erfolg: 137 Podiumsplätze springen heraus.

Beim Schwimmfest des TV Ratingen gab es insgesamt 320 Starts. Dabei sprangen 137 Podiumsplätze heraus.
Beim Schwimmfest des TV Ratingen gab es insgesamt 320 Starts. Dabei sprangen 137 Podiumsplätze heraus.

Beim Schwimmfest des TV Ratingen gab es insgesamt 320 Starts. Dabei sprangen 137 Podiumsplätze heraus.

Achim Blazy

Beim Schwimmfest des TV Ratingen gab es insgesamt 320 Starts. Dabei sprangen 137 Podiumsplätze heraus.

Ratingen. Mit der 13. Auflage ihres Ratinger Winterschwimmfestes lockte die Schwimmabteilung des TV Ratingen rund 350-Teilnehmer aus 13 Vereinen der Region ins Hallenbad Angerbad. Bereits ab sechs Uhr waren die rund 50 TVR-Helfer um Gaby Weber schon auf den Beinen und haben Vorbereitungen getroffen, damit die rund 700 Besucher sich wohl fühlten. Dass ihnen das vorzüglich gelang, zeigte das Getümmel im Foyer des Hallenbades. Wo es nur ging, trafen sich die aktiven und Zuschauer dort um sich zu stärken und zu unterhalten.

Schwimmer haben Bestzeiten verbessern können

Obwohl es bei den Jüngsten gerade im ersten Wettkampf des Jahres nicht die primäre Rolle spielte, zeigte sich Abteilungsleiter und Organisator Ralf Kastner auch dort mit dem sportlichen Abschneiden sehr zufrieden. „Vor allem haben viele Schwimmer ihre Bestzeiten verbessern können“, sagte Kastner, der trotz des organisatorischen Rummels immer die Ruhe bewahrte und Zeit für ein kleines Pläuschchen mit Sportlern fand.

So freute er sich beispielsweise mit Charlotte Wendel, die beim 50-Meter-Kraulen erstmals unter 30 Sekunden blieb. Auch für die kleine Emily Schier (neun Jahre) hatte er im Vorbeilaufen eine Gratulation zu ihrem Sieg im 50-Meter Brustschwimmen parat. „Dass ich den Sieg mit Bestzeit gewonnen habe, fand ich schön“, sagte die junge Sportlerin selbst. Auch ihre Freundin Helene Bergmann (11), die hinter ihr Zweite wurde, war glücklich. Sie schwamm ebenfalls Bestzeit. „Wir freuen uns hier über die persönlichen Leistungen der Kinder“, erklärt Kastner zum starken Zusammenhalt der Schwimmer.

Mädels feuerten die Jungs an wie bei der Meisterschaft

Das machte sich auch bei den Wettkämpfen bemerkbar. Als die TVR-Jungs ins Wasser sprangen, feuerten die Mädels sie an, als ginge es um die deutsche Meisterschaft. „Aber die Jungs haben uns heute nicht so stark unterstützt. Das muss gleich besser werden“, sagte Laura Dersch, die ihre männlichen Vereinskameraden zu mehr Zusammenhalt aufforderte.

Leonhard Link nahm die Mahnung ernst und feuerte ab da lautstark an. Mit Erfolg. Laura Dersch schwamm zum Sieg mit Bestzeit.

Ab dem Nachmittag wurde es bei den Wettkampfmannschaften der älteren Jahrgänge noch einmal ernst. Gerade für die Schwimmer aus dem A-Kader, die sich auf die Deutsche Meisterschaften im kommenden Monat vorbereiten, war das Schwimmfest ein richtungsweisender Wettkampf. Dabei setzte Niklas Ohle, dem man genauso wie seinen Mannschaftskameraden das harte Training der letzten Wochen ansah, mit Bestzeiten bei allen vier Starts ein Ausrufezeichen.

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