Der Mittelfeldmann der Sportfreunde Baumberg meldet sich fit für das Spiel gegen Schonnebeck. Die Hildener kämpfen derweil gegen den Abstieg, Monheim und Ratingen wollen ihre Serien ausbauen.

Der Mittelfeldmann der Sportfreunde Baumberg meldet sich fit für das Spiel gegen Schonnebeck. Die Hildener kämpfen derweil gegen den Abstieg, Monheim und Ratingen wollen ihre Serien ausbauen.
Louis Klotz kam zuletzt gegen Speldorf zu seinem Comeback für die Sportfreunde und war zuvor für das Kreisliga-Team im Einsatz. Archiv

Louis Klotz kam zuletzt gegen Speldorf zu seinem Comeback für die Sportfreunde und war zuvor für das Kreisliga-Team im Einsatz. Archiv

Alexander Karachristos (am Ball) und die Monheimer Mannschaft will sich so weit wie möglich von den Abstiegsrängen distanzieren. Archiv

Matzerath, Bild 1 von 2

Louis Klotz kam zuletzt gegen Speldorf zu seinem Comeback für die Sportfreunde und war zuvor für das Kreisliga-Team im Einsatz. Archiv

Kreis Mettmann. An den 19. März dieses Jahres erinnert sich Louis Klotz genau. Das hat vor allem mit dem Heimspiel des Fußball-Oberligisten Sportfreunde Baumberg gegen den VfR Krefeld-Fischeln zu tun. Damals verloren die Sportfreunde mit 2:3. Der 27-Jährige stand im Mittelpunkt – worauf er gerne verzichtet hätte. Es lief die 37. Minute, Baumberg lag mit 0:1 hinten. Dann gab es ein Foul an Klotz und einen Elfmeter. Dass Robin Hömig zum 1:1 ausglich, bekam Louis Klotz kaum mit, weil er behandelt wurde. Kurz darauf versuchte es der Mittelfeldmann noch einmal und zeigte sein großes Fußballer-Herz. Gegen die Schmerzen vollendete er einen Angriff mit der Vorlage zum 2:1 (Hömig). Wenig später griff sich Klotz erneut ans Knie und musste runter. Diagnose: Kreuzbandriss.

Acht Monate später ist Klotz zurück. „Ich bin wieder da“, sagt Klotz, „endlich. Es geht mir hervorragend.“ In der jüngsten Oberliga-Partie beim VfB Speldorf (6:3) war es dann so weit, denn in der 66. Minute kam es zur Saisonpremiere für Klotz, der beinahe sogar ein Tor erzielt hätte. Vorausgegangen waren nach dem Reha-Programm Einsätze in der Zweiten (Kreisliga A). Für die Aufgabe des Tabellendritten Baumberg gegen den Fünften SpVg. Schonnebeck (morgen, 14.15 Uhr, Sandstraße) gehört Klotz – in guter Form einer der besten Mittelfeldspieler der Oberliga – natürlich zum Kader. „Louis ist mittlerweile eine Alternative“, sagt Trainer El Halimi. mid

VfB Hilden fährt zum Kellerduell nach Wuppertal-Cronenberg

Für die Oberliga-Fußballer des VfB 03 Hilden stehen bis zur Weihnachtsfeier noch harte Wochen an. Denn im Kampf um den Klassenerhalt müssen die Hildener vor der Winterpause noch einige Punkte sammeln, damit der Blick auf die Tabelle in der meisterschaftslosen Zeit nicht allzu sehr die Laune verhagelt. 15 Zähler hat die Mannschaft von Marcel Bastians aktuell auf dem Konto und ist damit noch weit entfernt von der 40-Punkte-Marke, die den Verbleib in der Oberliga verspricht.

In der letzten Partie der Hinrunde wartet auf das Team am Sonntag (14.15 Uhr, Horst-Neuhoff-Sportplatz, Hauptstraße) beim Cronenberger SC eine schwierige Aufgabe. Der Gastgeber und Tabellennachbar steckt wieder mal mittendrin im Abstiegskampf. Ein Grund ist auch, dass die Cronenberger ihren Heimvorteil bislang noch nicht wirklich zu nutzen wussten. In acht Begegnungen auf eigenem Platz holten sie gerade einmal einen Sieg, kassierten aber sieben Niederlagen. Für die Hildener ist das eigentlich ein gutes Omen – wäre da nicht die Erinnerung an das letzte Punktspiel im Mai, als sie den Wuppertalern deutlich 0:3 unterlagen – dabei besaß der Gegner zu jener Zeit den schlechtesten Angriff in der Oberliga.

Das ist in dieser Spielzeit mit bislang 17 Treffern nicht anders, es gibt nur einen wesentlichen Unterschied zur Vorsaison: Die Hildener erzielten in den ersten 16 Oberliga-Partien lediglich drei Tore mehr. Und deshalb treffen sich die Kontrahenten nun zum brisanten Kellerduell. bs

Bis zur Winterpause will Monheim ruhiges Fahrwasser erreichen

Der FC Monheim ist – gemessen an den eigenen Ansprüchen – der Konkurrenz in der Oberliga inzwischen um Längen enteilt. Für die Monheimer sind die direkten Konkurrenten nämlich weiter die Teams, die versuchen, am Ende keinen der letzten vier Plätze zu belegen. Es handelt es sich hier um Klubs, für die es allein um den Klassenerhalt geht. Und von diesen Mannschaften hat sich Monheim deutlich distanziert. Das Polster des auf Rang vier geführten FCM (29 Zähler) nach unten beträgt derzeit 14 Punkte. Die Spitze mit dem SV Straelen (31) ist andererseits nur zwei Zähler entfernt. „Für uns ist der Abstand nach unten das Wichtige und nicht der nach oben“, sagt FCM-Kapitän Alexander Karachristos. Er ist sich in dieser Frage total einig mit Trainer Dennis Ruess. Obwohl der Vorsprung recht komfortabel sei, gehe es nur um die Distanz zur Abstiegszone. „Je nachdem, was uns in den letzten drei Spielen noch gelingt, könnten wir es bis zur Winterpause in relativ ruhige Fahrwasser schaffen“, sagt der Trainer. Er hofft, dass der Liga-Neuling morgen (14.15 Uhr) beim ETB SW Essen an die Serie von vier Siegen in Folge anknüpfen kann. mroe

Ratingen 04/19 darf Schlusslicht nicht auf leichte Schulter nehmen

Es sind erstaunliche Werte und Ratingen 04/19 ist plötzlich ein Spitzenteam – jedenfalls dann, wenn nur die vergangenen neun Spiele in die Bilanz einfließen. Am 24. September begann mit dem 2:0 gegen den VfB Homberg eine Serie, in der nur die beiden Heimniederlagen gegen den SC Düsseldorf-West und den TV Jahn Hiesfeld (jeweils 1:3) ein bisschen stören. Daneben gab es sechs Siege sowie ein Unentschieden, sodass sich die bescheiden in die Saison gestartete Mannschaft auf den neunten Platz vorarbeiten konnte. Diese Position entspricht dann schon eher den Erwartungen im Verein, soll aber noch nicht das Ende des Aufwärtstrends sein.

Das Team um Trainer Alfonso del Cueto will nachlegen – und genau darin liegt die größte Gefahr fürs bevorstehende Heimspiel gegen den Düsseldorfer SC (Sonntag, 14.15 Uhr, Stadionring), denn fest eingebaut ist die Gefahr einer Blamage – falls jemand den Gegner auf die leichte Schulter nimmt. Der Aufsteiger aus Düsseldorf wird, falls nicht ein mittleres Wunder passiert, wieder den Weg in die Landesliga antreten müssen. Der Tabellenletzte ist der schwächste der Klassen-Neulinge und hinkt dem Feld bei zwölf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer weit hinterher. mid

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