Bei der 35. Auflage des Neujahrslaufs starten insgesamt 1065 Teilnehmer.

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Hochbetrieb auf und an der Strecke: Der Neujahrslauf erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Hochbetrieb auf und an der Strecke: Der Neujahrslauf erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Stefan Fries

Hochbetrieb auf und an der Strecke: Der Neujahrslauf erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Ratingen. Knapp unter zehn Grad und fast trocken. Beim 35. Ratinger Neujahrslauf herrschten fast perfekte Laufbedingungen. 1065 Läuferinnen und Läufer gingen beim Rennen durch die Ratinger Innenstadt an den Start. Neben dem 10-Kilometer-Lauf sowie den Schülerläufen wurde in diesem Jahr erstmals ein 5-Kilometer-Lauf angeboten - anstelle des bisherigen Staffellaufs.

188 Teilnehmer gingen bei der Premiere an den Start. „Ich freue mich sehr über so viele Teilnehmer“, sagte Benedikt Jodocy. Der Abteilungsleiter des Veranstalters ASC Ratingen West hatte am Sonntag alle Hände voll zu tun. Gemeinsam mit 70 Helfern aus Verein und Freundeskreis sorgte er dafür, dass auf und neben der Strecke alles glatt ging. „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und die Sponsoren, die uns sehr helfen, würden wir diesen Lauf nicht veranstalten können.“

Über fünf Kilometer bleibt auch Zeit zum Plaudern

Der kleinere der beiden Hauptläufe war bewusst für den Breitensport ausgelegt. So waren im buntgekleideten Teilnehmerfeld einige dabei, die es nicht ganz so ernst nahmen. Mal wurde in einer Gruppe von Freunden gelaufen, mal wurde beim Laufen geplaudert.

Ein Hingucker war der Läufer im rot-weißen Trikot von Fortuna Düsseldorf, von allen nur Puma gerufen. Er machte seinem Namen alle Ehre und kam als einer der Ersten durchs Ziel am Marktplatz. Beim Schlusssprint blähte sich sein Trikot etwas auf, und der Kommentator sprach von seinem Bremsfallschirm.

Bernhard Toeritz ist zum 33. Mal dabei

Richtig ernst wurde es dann beim 10-Kilometer-Lauf. Hier blieb dann keine Luft mehr zum Plaudern. Alle wollten die drei großen Runden um die Innenstadt schnell hinter sich bringen.

1. Mhedi Khelifi (Acquaviva Bari Italia) 31:21; 2. Dominik Fabianowski (ASV Köln) 31:43; 3. Nikki Jonstone (vereinslos) 33:19; Kreis 1. Robert Jäkel 34:44; 2. Michael Freitag 35:57; 3. Enrico Dietrich (alle TuS Lintorf) 36:34

1. Silke Optekamp (Bunert Mönchengladbach) 35:31; 2. Christl Viebahn (LAZ Puma Rhein-Sieg) 35:48; 3. Silke Schäpers (TV Refrath) 38:40; Kreis 1. Claudia Rey (TuS Lintorf) 40:34; 2. Sandra Zunker (ASC Ratingen West) 41:40; 3. Katharina Thiele (TuS Lintorf) 41:43

1. Timo Köpper (LC Euskirchen) 15:25; 2. Fabian Fiege (back to the roots) 16:08; 3. Sebastian Franke (Run² RunnersPoint Düsseldorf) 16:29;

Kreis 1. Willy Bexkens (LG Stadtwerke Hilden) 19:45; 2. Jan Plückebaum (TV Ratingen) 20:08; 3. Bernd Krayer (TuS Breitscheid) 20:33;

Frauen 1. Johanna Kuepper (LC Euskirchen) 19:09; 2. Heike Herma (DJK Herzogenrath) 19:50; 3. Svenja Bexkens (SFD Düsseldorf) 20:24;

Kreis 1. Annette Kramer-Lülsdorf (Liebfrauenschule Ratingen) 22:20; 2. Janna Drubel (TV Ratingen) 22:44; 3. Teresa Teckentrup (Liebfrauenschule Ratingen) 22:50

Der Schnellste war Mhedi Khelifi, der 31 Minuten und 21 Sekunden für die Strecke benötigte. 22 Sekunden dahinter kam Dominik Fabianowski ins Ziel. Schnellste Frau war Silke Optekamp mit 35:31, die damit ihren Vorjahreserfolg bestätigte.

Rekordteilnehmer war Bernhard Toeritz vom TC Angertal, der zum 33. Mal am Neujahrslauf teilnahm. Inzwischen startet er in der Altersklasse der über 75-Jährigen, die er auch gewann. Insgesamt belegte er den 461. Rang.

Nach dem Ende der Läufe trafen sich die Teilnehmer in der Friedrich-Ebert-Schule, um Siegerpokale und Urkunden entgegenzunehmen und um sich mit einer Bratwurst oder Waffel zu stärken.

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