Beim Handball-Oberligisten kann niemand so viel Erfahrung vorweisen wie die „Allzweckwaffe“ Sören Falkenberg.

Beim Handball-Oberligisten kann niemand so viel Erfahrung vorweisen wie die „Allzweckwaffe“ Sören Falkenberg.
Sören Falkenberg ist am Kreis stets brandgefährlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob er rechts, links oder als Kreisläufer spielt. Archiv

Sören Falkenberg ist am Kreis stets brandgefährlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob er rechts, links oder als Kreisläufer spielt. Archiv

Janicki

Sören Falkenberg ist am Kreis stets brandgefährlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob er rechts, links oder als Kreisläufer spielt. Archiv

Mettmann. Gefühlt gehört Sören Falkenberg immer noch zu den Youngstern im Team der Mettmann-Sport-Handballer. Doch der eigentliche Linksaußen ist beim Oberligisten längst nicht nur zur Allzweckwaffe von Trainer Jürgen Tiedermann für die vakanten Positionen auf Außen und am Kreis geworden, sondern – zusammen mit Thomas Mandlik – auch der dienstälteste Spieler der Kreisstädter. Seit seiner Jugend spielt der 24-Jährige, bis auf ein kurzes Intermezzo 2012 bei der HSG Velbert/Heiligenhaus für die Mettmanner. „Nach meiner Rückkehr 2013 hatte ich hier in Mettmann immer alles. Ich spiele in einer anspruchsvollen Liga. Darf in einem guten Team alle 14 Tage vor unseren Fans, die wie kaum wo anders hinter uns stehen, auflaufen“, zählt Falkenberg die Vorzüge der Mettmanner auf.

Tiedermann lotste Falkenberg von Velbert nach Mettmann

Das größte Verdienst in der Entwicklung von sich und der Mannschaft schreibt der gelernte Linksaußen seinem Coach, der ihn damals schon nach Velbert/Heiligenhaus lotste zu: „Menschlich ist er ein großartiger Typ. Als Trainer gibt er dir als junger Spieler das Vertrauen und die Gelegenheiten dich immer wieder zu beweisen.“ Beide haben sich ein besonderes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Denn auch Tiedermann schätzt seinen Schützling: „Sören ist ein starker Linksaußen. Doch fügt er sich, und spielt ohne zu murren auf der rechten Seite und zeigt hier fast immer eine starke Leistung.“

Dass der Logistik-Manager dreimal die Woche Training und Beruf miteinander vereinbaren kann, wird durch die Nähe seiner Wohnung, die er mit seiner Freundin Nadine, ebenfalls eine Handballerin, teilt, zur Herrenhauser Halle unterstützt. „Das hilft ungemein alles unter einem Hut zu bekommen“, so Falkenberg. Er sagt, dass er die drei Trainingseinheiten braucht, um seine Leistung abrufen zu können.

Auf dem Feld ist von Zurückhaltung manchmal nicht viel zu sehen

Auf dem Handballfeld ist der sonst zurückhaltend wirkende Mettmanner teilweise nicht wiederzuerkennen. „Sören ist immer motiviert, obwohl er manchmal ein wenig überdreht“, beschreibt Tiedermann den 1,89 Meter großen Außenspieler, der mittlerweile auch fürs Warmlaufen vor den Spielen zuständig ist. Auch das zeigt, welche Rolle Falkenberg hat. „Für mich ist Sören ein ganz wichtiger Spieler, der auch Verantwortung übernimmt. Wir haben ein tolles Vertrauensverhältnis zueinander aufgebaut“, sagt Mettmanns Trainer. Trotz bester Übereinstimmungen in Sachen Handball kreiden sich die beiden gegenseitig nur eine Macke an: Falkenberg ist Dortmund-Fan. Tiedermann dagegen Schalker.

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