Auch gegen Aachen setzte es eine Niederlage. Damen verloren ebenso.

Auch gegen Aachen setzte es eine Niederlage. Damen verloren ebenso.
Die Herren des MTHC brachen nach der Pause gegen Aachen komplett ein und kassierten sechs Gegentreffer. Symbol

Die Herren des MTHC brachen nach der Pause gegen Aachen komplett ein und kassierten sechs Gegentreffer. Symbol

Archiv/Blazy

Die Herren des MTHC brachen nach der Pause gegen Aachen komplett ein und kassierten sechs Gegentreffer. Symbol

Mettmann. Bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel nach der Fortsetzung der Feldsaison kassierte der Hockey-Verbandsligist Mettmanner THC mit dem 0:6 (0:0) gegen den Aachener HC II. Vier Begegnungen sind noch bis zum Saisonende zu absolvieren, in der der MTHC mit aller Macht versuchen will, den Klassenerhalt in der ersten Verbandsliga zu sichern. Nach dem Abstieg in der Hallenrunde soll ein Doppel-Abstieg möglichst verhindert werden. Derzeit belegt das Team von Trainer Simon Trapp den drittletzten Tabellenplatz – und damit einen Nichtabstiegsplatz. Die bisherigen acht Punkte resultieren alle aus der Hinrunde, als der MTHC über einen ganz anderen spielerisch stärkeren Kader verfügte.

„Wenn der Drittvertretung des Crefelder HTC, die mit nur zwei Punkten am Tabellenende liegt, nicht ein überraschender Höhenflug gelingt, werden wir wohl nicht absteigen“, geht zumindest Andreas Konrad optimistisch in die nächsten Begegnungen. Der MTHC-Pressesprecher macht keinen Hehl daraus, dass es nur der guten Hinrunde zu verdanken ist, dass der Klassenerhalt erreicht werden kann. „Wir haben einen viel zu kleinen und unerfahrenen Kader, der es kaum schaffen kann, gegen die anderen Teams zu bestehen“, erklärt Konrad.

Der bediente Trainer drehte erst einmal eine einsame Platzrunde

Nach der vermeidbaren 0:1 (0:0)-Niederlage der Mettmanner Frauen daheim gegen den Düsseldorfer HC III herrschte im MTHC-Lager dicke Luft. Trainer Patrick Kemper war nach der Partie restlos bedient und drehte zunächst eine einsame Platzrunde. „Das war unser bisher schwächstes Saisonspiel“, fasste der verärgerte Coach die Begegnung zusammen. Die routinierten Düsseldorferinnen agierten taktisch geschickt und diktierten den Rhythmus. Zudem wussten sie durch nicklige Fouls den MTHC-Frauen den Schneid abzukaufen und deren taktische Grundordnung zu stören.

„Wir haben uns zwar eine überflüssige Niederlage eingefangen, doch ich bin fest davon überzeugt, dass wir in den nächsten Begegnungen wieder punkten werden“, erklärte Pressesprecher Andreas Konrad später. K.M.

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